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Vereinschef Thimm: „Da ist nichts dran“ / 5:1 gegen Exten: Hameln beendet Saison auf Platz drei

SG 74 dementiert Bicknell-Rauswurf

Hameln. Der souveräne 5:1-Heimsieg der SG Hameln 74 gegen Eintracht Exten wurde zur Nebensache. Denn schon am Tag vor der Bezirksliga-Partie kursierte in der heimischen Fußballszene das Gerücht, dass Trainer Paul Bicknell nach dem verpassten Titelgewinn gefeuert wurde. Doch der angebliche Rauswurf entpuppte sich als Ente. „Ich habe auch davon gehört, aber da ist wirklich nichts dran“, dementierte Hamelns Vereinschef Thomas Thimm prompt. „Unser Trainer ist weder entlassen worden noch zurückgetreten.“

veröffentlicht am 03.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:16 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Und auch Paul Bicknell musste schmunzeln, als er nach dem Exten-Spiel darauf angesprochen wurde. Irgendwie hatte er schon damit gerechnet, denn schon am Abend zuvor klingelte bei ihm ein paar Mal das Telefon, weil Spieler und Betreuer, die von dem angeblichen Bicknell-Aus Wind bekommen hatten, „von mir wissen wollten, was Sache ist“. Seine Antwort: „Das stimmt überhaupt nicht.“ Auch an Rücktritt habe er nicht gedacht, versicherte Bicknell. „Warum sollte ich meinen Trainerjob hinschmeißen und alles aufgeben, was wir hier in den vergangenen Jahren hier aufgebaut haben?“ Den durchaus möglichen Aufstieg in die Landesliga hat der Tabellen-3. zwar knapp verpasst, aber für Bicknell gibt es keinen Grund, enttäuscht zu sein: „Wir haben als Aufsteiger eine super Saison gespielt. Ich hoffe, dass unsere Entwicklung so weitergeht.“

Für die neue Bezirksliga-Saison wurden bereits Robin Tegtmeyer und Yves Hackl (beide Tündern) sowie Halvestorfs Kapitän Josef Selensky verpflichtet. Auch der Wechsel von Nachwuchskeeper Frederick Quindt (TuS Hess. Oldendorf) ist laut Bicknell perfekt: Der „junge, talentierte Torwart“ soll Artjom Grincenko, der bisher die unumstrittene Nummer eins war, zwischen den Pfosten Konkurrenz machen. Verlassen wird die SG 74 bisher nur Alper Alco (wechselt im Sommer zum Kreisliga-Aufsteiger RW Hess. Oldendorf), der beim 5:1 (3:0) gegen Eintracht Exten zum letzten Mal das rot-schwarze Trikot des Hamelner Nordstadtklubs trug.

Tore: 1:0 Jannik Hilker (9.), 2:0 Anatoli Deck (32.), 3:0 Egcon Musliji (33.), 4:0 Hilker (59.), 5:0 Deck (65.), 5:1 Dennis Hupe (70.).

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  • Kampf um den Ball: Hamelns Torjäger Anatoli Deck im Duell mit Extens Keeper Christian Krohn. aro/2

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