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So steht’s um die Hameln-Pyrmonter Bezirksligaklubs – eine Zwischenbilanz

SG 74 auf Titelkurs – Hagen muss zittern

Bezirk Hannover. In drei Tagen ist für die Hameln-Pyrmonter Bezirksligakicker die Winterpause schon wieder vorbei, weil einige der im Dezember ausgefallenen Partien noch nachgeholt werden müssen. Vor dem ersten Spieltag des Jahres 2014 zieht die Dewezet-Sportredaktion eine Zwischenbilanz: Wer spielt um den Titel? Und wer steigt ab?

veröffentlicht am 20.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:07 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

SG Hameln 74 (1. Platz, 38 Punkte): Die SG 74 ist klar auf Titelkurs. Was den Aufstieg in die Landesliga angeht, hat der Top-Favorit die besten Karten und alle Trümpfe selbst in der Hand. Und auch die Weichen für die Zukunft sind bereits gestellt: Trainer Paul Bicknell, der den Hamelner Nordstadtklub seit 2009 coacht, hat seinen Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2016 verlängert. Und mit Klasse-Keeper Fabian Moniac und Mittelfeld-Motor Matthias Günzel (beide SSG Halvestorf) stehen schon jetzt die ersten namhaften Neuzugänge für die neue Saison fest. Alles andere als der Titelgewinn wäre für die mit Topspielern gespickte Bicknell-Elf eine Enttäuschung. Um die Tabellenführung weiter zu festigen, haben Torjäger Robin Tegtmeyer (15 Saisontreffer) & Co. am Sonntag einen Sieg beim Tabellen-7. Holzminden fest eingeplant. Das Hinspiel wurde klar mit 5:1 gewonnen.

SSG Halvestorf (3., 34 Pkt.): Stefan Nehrig weg, Thilo Klotz da: Mit dem überraschenden Winter-Wechsel auf der Halvestorfer Trainerbank hatte wohl niemand gerechnet, denn die vor Saisonbeginn durch den Abschied von Kapitän Josef Selensky (ging im Sommer zur SG 74) und die schwere Verletzung von Matthias Günzel (Kreuzbandriss) als Abstiegskandidat gehandelte SSG überwinterte nach einer starken Hinrunde auf einem guten 3. Tabellenplatz. Trotzdem hatte Nehrig als SSG- Coach keine Zukunft mehr. Auf seinen Wunsch folgte wenige Tage nach dem Dewezet-Supercup die sofortige Trennung, weil die Halvestorfer Vereinsführung ab der neuen Saison mit einem anderen Trainer weiterarbeiten wollte. Dass Rohdens Ex-Coach Thilo Klotz schon am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Ambergau auf der Halvestorfer Trainerbank sitzt, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geplant. Wenn die SSG an die gute Hinrunde anknüpft, hat sie das Zeug, weiter oben mitzuspielen. In der neuen Saison wird man am Piepenbusch dann aber wohl kleinere Brötchen backen müssen: Wenn man den Gerüchten glaubt, sind Matthias Günzel und Fabian Moniac (beide SG 74) nicht die einzigen Spieler, die die SSG im Sommer verlassen. Unter anderem ist Benedict Dreier in Bisperode als Neuzugang im Gespräch.

MTSV Aerzen (6., 27 Pkt.): In der Winterpause wurde in Aerzen mit Uwe Filla bereits der Nachfolger von Trainer Stephan Meyer vorgestellt, der beim MTSV seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte. Mit dem Heimspiel gegen Bevern beginnt am Sonntag Meyers Abschiedstournee, die mit einem einstelligen Tabellenplatz enden könnte, wenn der zwischenzeitlich vom Verletzungspech gebeutelte MTSV an die bisher gezeigten Leistungen anknüpft. Ziel des Aufsteigers ist es, den Klassenerhalt so schnell wie möglich perfekt zu machen. Und das werden die Aerzener auch schaffen.

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TSV Bisperode (8., 20 Pkt.): Als Tabellen-8. hat sich Bis- perode in der ersten Bezirksliga-Saison bisher wacker geschlagen. Aber ganz zufrieden ist man in den Reihen des Aufsteigers trotzdem nicht, denn in der Hinrunde hat die Elf von Trainer Werner Brennecke einige Punkte liegen lassen. Doch die Zwischenbilanz (20 Pkt.) kann sich durchaus sehen lassen. Der TSV ist aufgrund der guten Heimspielbilanz (5 Siege, 1 Remis, 2 Niederlagen) klar auf Klassenerhaltungskurs. Doch am Sonntag müssen die Bisperoder in Lamspringe zunächst erst einmal auswärts ran.

Germ. Hagen (13., 12 Pkt.): Eins ist klar: Wenn die Germanen den Klassenerhalt schaffen wollen, müssen sie möglichst schon am Sonntag in Exten ihren Auswärtsfluch besiegen. In der Fremde hat die Elf von Steffen Hüsing bisher noch kein einziges Spiel gewonnen. Es wird also langsam Zeit, dass der Knoten platzt. Das macht auch der Blick auf die Tabelle deutlich. Hagen schwebt als 13. in akuter Abstiegsgefahr. Obwohl die direkten Konkurrenten Lamspringe und Ambergau (beide 16 Pkt.) zwei Spiele weniger absolviert haben, haben die Germanen bereits vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Auch den Relegationsplatz zu verteidigen, wird trotz der Winter-Neuzugänge, Steve Diener und Nico von Stietencron, schwer genug, denn Bevern, Bodenburg (beide 9 Pkt.) und Schlusslicht Boffzen (8) werden sich bestimmt nicht kampflos geschlagen geben.



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