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Fußball: Salzhemmendorfs Mammutprogramm vor der Winterpause

Sechs Spiele in 19 Tagen

HAMELN-PYRMONT. Sechs Spiele in 19 Tagen: Salzhemmendorfs Kreisligakicker müssen bis zur Winterpause ein Mammutprogramm absolvieren. Sollte die Bicknell-Elf, die zurzeit noch acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer Latferde hat, ihre Nachholspiele gewinnen, winkt sogar die inoffizielle Herbstmeisterschaft.

veröffentlicht am 02.11.2017 um 17:20 Uhr

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Die Winterpause rückt zwar näher, doch davon spricht beim Fußball-Kreisligsten BW Salzhemmendorf derzeit aber niemand. Denn auf das Team von Trainer Paul Bicknell wartet bis zum letzten Anpfiff des Jahres noch ein wahres Mammutprogramm. Sechs Spiele in 19 Tagen – da würden sogar die Profis stöhnen.

Nicht so bei den Saale-Kickern, denn die können mit dem Gewinn der inoffiziellen Herbstmeisterschaft vor der Spielpause noch ein Zeichen setzen. „Das ist uns schon bewusst“, gab Kapitän Malte Pfitzner zu. „Aber sechs Spiele in 19 Tagen sind auch eine riesige Aufgabe.“ Zum Auftakt präsentiert der Spielplan dabei gleich drei Derbys in Folge: erst (So., 14 Uhr) beim WTW Wallensen, danach (Do., 19 Uhr) das Heimspiel gegen den Dauerrivalen MTV Lauenstein und zum Abschluss (11. November) auf heimischem Geläuf auch noch gegen den TSV Bisperode. Danach stehen noch die Partien beim TSV Nettelrede (16. November), gegen Pyrmont II (18.) und gegen Hemeringen (23.) auf dem Programm.

Mit Derby-Prognosen tut sich Pfitzner im Vorfeld schwer: „Wenn es gut läuft, holen wir neun Punkte. Wenn es schlecht läuft, wird es vielleicht nur einer.“ Doch von einer Negativ-Serie in den Ostkreis-Duellen will der Kapitän nichts wissen. Denn trotz der schlechten Platzverhältnisse, die kaum geregeltes Training zuließen, herrscht jede Menge Optimismus. „Trainingsrückstand zählt nicht, den haben andere Vereine auch“, sagte Pfitzner, der verriet, wie Trainer Paul Bicknell seinen Kader bei Laune hielt: „Deshalb haben wir schon einige Male in der Soccerhalle trainiert.“

Herbstmeisterschaft und der mögliche Bezirksliga-Aufstieg stehen zwar noch nicht auf Platz eins der blau-weißen Wunschliste, aber das sind durchaus zwei Themen, über die in Salzhemmendorf gesprochen wird. Daraus machte Pfitzner keinen Hehl: „Vor der Saison hatten wir uns Platz zwei, also die Relegation, als Ziel gesetzt. Wenn es gut läuft, behalten wir natürlich auch Platz eins im Blick.“ In Sachen Aufstieg rechnet sich der Mittelfeld-Motor auch aus anderen Gründen gute Chancen aus: „Wir haben unter Paul Bicknell vor allem spielerisch einen Riesenschritt nach vorn gemacht.“kf

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