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Aber Schock für 07: Wyrwoll fällt lange aus

Schwungvoll nach Lenne

HAMELN-PYRMONT. Raus aus dem Feiermodus – rein in die Relegation. Für Kreispokalsieger FC Preussen Hameln steht in der dritten Saisonhalbzeit noch sehr viel auf dem Spiel. Denn irgendwie fehlt noch das Sahnehäubchen auf dem Pott.

veröffentlicht am 06.06.2017 um 12:40 Uhr
aktualisiert am 06.06.2017 um 15:20 Uhr

Die Preussen waren nach dem Pokaltriumph so richtig in Schwung – jetzt auch in Lenne? Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Und das kann ja nur der Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga auf dem zweiten Bildungsweg sein. Doch mitten in die kollektive Hamelner Euphorie platzte vor der ersten Aufgabe am Mittwoch (19 Uhr) beim TSV Lenne allerdings noch eine Hiobsbotschaft aus dem Krankenhaus. Kapitän Sönke Wyrwoll, der sich schon in den letzten 20 Minuten des Finales nur noch über den Platz quälte, erlitt einen Syndesmosebandanriss und einen Außenbandriss im Knöchel. Bitter für ihn, denn er muss rund vier Monate pausieren. „Ich hoffe, wir können trotzdem den Schwung vom Pokal-Triumph mit nach Lenne nehmen und dort ein gutes Ergebnis erzielen“, geht 07-Trainer Marcel Pöhler mit gemischten Gefühlen auf die erste schwere Etappe in Richtung 7. Liga. Aber auch, weil er weiß, dass seine Mannen beim Zweiten der Kreisliga Holzminden schon einiges mehr von ihrem spielerischen Potenzial abrufen müssten, als zuletzt gegen Eintracht Afferde. „Das war von uns ein bisschen wenig. Nun kommt es aber darauf an“, nimmt der Coach seine Elf in die Pflicht. Wer den Platz von Sönke Wyrwoll einnimmt, ist zwar noch offen, aber einer ist in Lenne auf alle Fälle von Beginn an dabei: Pokalheld Özkan Ünsal. „Er hat sich das verdient“, sagt Pöhler. Mit Flamur Dragusha, der beim Finale noch privat verhindert war, haben die Preussen zudem eine echte Alternative im Angriff mehr. Er könnte die zuletzt in der Luft hängenden Spitzen Sebastian Latowski und Maximilian Magerkurth tatkräftig unterstützen. Bei Lenne ist zweifellos der Kreisliga-Torschützenkönig Edward Urich (29 Treffer) der herausragende Akteur. „Um den müssen wir uns kümmern“, meint Pöhler.

Sönke Wyrwoll
  • Sönke Wyrwoll


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