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Torhüter sind gegen 96 gefordert

Schwerer Job für Kelle und Deppe

Tündern. Als Torwart will er seine Bude sauber halten. Egal, ob in der Landesliga oder am Freitagabend im Weserbergland-Stadion gegen den Bundesligisten Hannover 96. Denn Sebastian Kelle, die Nummer eins im Tor des HSC BW Tündern, holt die Bälle nur ungern aus dem Netz.

veröffentlicht am 04.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

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Auftritte gegen Mannschaften aus Deutschlands Eliteliga hat der 28-jährige Keeper aber noch nicht oft erlebt. Seine Premiere erlebte er vor wenigen Wochen gegen Werder Bremen. Zwei Gegentore konnte Kelle bei seinem Einsatz gegen die Nordlichter, wo er in der ersten Halbzeit zwischen den Pfosten stand, zwar nicht verhindern, dennoch war er zufrieden. „Alles richtig gemacht“, so hätte sein Fazit beim Gang in die Kabine ruhig lauten dürfen. Denn sein 45-minütiger Auftritt war fehlerfrei. Und gegen „die Roten“ soll es morgen nicht zu oft klingeln: „Vier Tore in einer Halbzeit reichen.“ Dem Auftritt gegen Hannover 96 sieht der Physiotherapeut gelassen entgegen. „Das ist für mich eher ein Bonusspiel. Da freue ich mich riesig drauf, stehe aber nicht so unter Druck wie bei einem Punktspiel.“

Für Alexander Deppe, den zweiten Schlussmann im Aufgebot der Schwalben, ist es morgen der ersten Auftritt gegen einen Bundesliga-Klub. Für den 19-jährigen Keeper vom Hagen aber kein Grund, nervös zu werden. „Lieber entspannt als aufgeregt ins Spiel gehen“, hat er sich fest vorgenommen. Und vielleicht gibt es für Alexander Deppe im Weserbergland-Stadion ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Als Jugendlicher trainierte er im DFB-Stützpunkt in Barsinghausen gemeinsam mit den beiden 96-Jungspunden Mike Steven Bähre und Kevin Krottke, die seit Saisonbeginn zum der U 23-Kader der 96er gehören. „Die waren bei einigen Testspielen der Profis schon mit dabei“, weiß Deppe und würde sich freuen, wenn er den beiden das Leben mal wieder schwermachen könnte. Über die Zahl der Gegentore, die am Freitag drohen, wollte er nicht sprechen. Dafür äußerte sich Deppe lieber zum Thema Toreschießen: „Es wird zwar nicht einfach, aber ein Tor sollte für uns schon drin sein.“kf



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