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Aerzener 3:1-Sieg dank Deppmeyer / Fußball-Bezirksliga

Schwere Zeiten: Lachem weiter auf Talfahrt

Lachem. Der SV Lachem-Havebeck geht in der Fußball-Bezirksliga schweren Zeiten entgegen. Denn der Platz im Keller scheint vorerst reserviert. Zwar präsentierten sich die Schützlinge von Trainer Tarik Önelcin in wesentlich besserer Form als zuletzt beim 0:10-Debakel in Tündern, zum erhofften Sieg gegen den MTSV Aerzen hat es aber trotzdem nicht gereicht. Kein Wunder, dass nach der 1:3-Niederlage am Haarwege die Gesichter immer länger werden. Verbunden mit der Gewissheit, dass nun am Sonntag ( 15 Uhr) beim Kellerkonkurrenten Germania Hagen schon das erste Schicksalspiel der laufenden Saison wartet.

veröffentlicht am 06.09.2015 um 20:13 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Dabei lief zunächst eigentlich alles nach Plan. Lachem hatte das Straftraining während der Woche bestens weggesteckt und ging hoch motiviert zur Sache. Und das große Engagement der Platzherren wurde fast zwangsläufig durch den Führungstreffer von Bujamin Kiki (16.) belohnt. Lachem kontrollierte zwar weiter das Spiel, doch das nächste Tor machten die bis dahin harmlosen Aerzener. Mit dem Pausenpfiff glich Dennis Deppmeyer aus – und der MTSV nahm den neuen Schwung dann auch mit in die zweite Halbzeit. „Das Tor war der Knackpunkt,“ ärgerte sich Önelcin über die Unachtsamkeit in seiner Defensive. Die Lachemer Felle schwammen endgültig weg, als Agostino di Sapia (53.) einen Elfmeter verwandelte und Deppmeyer (70.) noch einmal Maß nahm. „Schade, dass wir uns nicht belohnt haben“, bilanzierte Lachems Coach. Aerzen wird es egal sein, der erste Sieg war enorm wichtig.

SC Rinteln – WTW Wallensen 5:2. Der WTW war kaum auf dem Platz – da stand es auch schon 2:0 für den SC Rinteln. Genauer gesagt, nach sechs Minuten schien die Geschichte des Spiels durch die Tore von Florim Mustafa (2.) und Kastriot Hasani (6.) eigentlich schon geschrieben – erst recht als Hasani (21.) vor der Pause noch einmal erhöhte. Doch nach der Halbzeit schaltete Wallensen ein paar Gänge höher und war durch einen Doppelschlag Tobias Mende (73.-Foulelfmeter) und Mirko Wulf (74.) plötzlich wieder mittendrin im Spiel. Rinteln wackelte nun zwar, aber der WTW konnte daraus kein Kapital mehr schlagen. Im Gegenteil, denn in der Nachspielzeit überschlugen sich noch einmal die Ereignisse. Oguzhan Gök und Fatik Akkus (Elfmeter) legten noch zwei späte Treffer nach.

SV 06 Holzminden – HSC BW Tündern 1:6. Erst 10:0 gegen Lachem – nun 6:1 in Holzminden. Die Schwalben schießen sich warm. Wer in dieser Saison Meister der Bezirksliga werden will, der sollte den HSC Tündern nicht aus den Augen lassen. Die Mannschaft von Trainer Siegfried Motzner ist nach dem Landesliga-Abstieg längst in der neuen Umgebung angekommen und setzte sich nun mit dem vierten Sieg in Serie erst einmal in der Beletage der 7. Liga fest. Die sechs Treffer in Holzminden erzielten Vasko Garbe (32.), Adrian Gurgel (37./63.), Ugur Aydin (51./87.) und Niklas Beckmann (86.). Und hätte nicht Holzmindens Torhüter Johann Augustin bravourös gehalten, es wäre noch deutlicher geworden. Den Ehrentreffer für Holzminden erzielte Mats Lüttmann (42.), Nabil Hussein (73.) sah zudem Gelb-Rot.

VfR Evesen – SSG Halvestorf 2:2. Das war eine starke Leistung! Die SSG Halvestorf trotzte Tabellenführer VfR Evesen mit einem 2:2 (1:2) den ersten Punkt ab. Den rettete Torhüter Fabian Moniac nach einer Stunde, als er einen Foulelfmeter parierte. Zunächst sah es im Bückeburger Vorort lange Zeit nach einer klaren Sache für den VfR aus, denn Tunc Cagcayan (4.) und Yasin Korkmazyigit (24.) hatten den Spitzenreiter früh mit 2:0 in Führung geschossen. Nach zwei Halvestorfer Großchancen, die ungenutzt blieben, gelang Christopher Liebal Sekunden vor der Pause der Anschlusstreffer. „Das war ganz wichtig“, atmete Spartenleiter Burkhard Büchler durch. Nur zwei Minuten nach der Halbzeit gelang Sascha Maass das 2:2. In der letzten halben Stunde brachte die SSG den Punkt gut über die Zeit.



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