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Fußball: Pyrmont 0:2 gegen den OSV Hannover / Tündern 0:4 in Heessel

Schwarzer Sonntag

BEZIRK HANNOVER. Es gibt Tage, da läuft einfach alles daneben. Auch in der Fußball-Landesliga, wo Pyrmonts Abwehrspieler Nico Günther bei der 0:2 (0:1)-Heimpleite gegen den OSV Hannover so etwas wie einen „schwarzen Sonntag“ erleben musste.

veröffentlicht am 04.11.2018 um 19:20 Uhr
aktualisiert am 04.11.2018 um 21:10 Uhr

Einziger Lichtblick: Bad Pyrmonts Torhüter Alexander Deppe konnte beim 0:2 gegen den OSV wenigstens einen Elfmeter parieren. nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Schon in der ersten Halbzeit, wo bei der Spielvereinigung nicht viel zusammenpasste, leistete sich der Jungspund in der Abwehrreihe einen dicken Patzer. Sehr zur Freude von Michel Rodriguez, der (32.) den Fauxpass mühelos zum 1:0 nutzte. In Halbzeit zwei kam Pyrmont zwar besser ins Spiel, doch die Serie der Unzulänglichkeiten riss nicht ab. Erst brachte Torwart Alexander Deppe den OSVer Ercan Ametovski zu Fall. Den Strafstoß von Rodriguez konnte Deppe aber meistern. Dann erlaubte sich Unglücksrabe Günther (71.) auch noch eine Notbremse vor dem Strafraum. Schiedsrichter Sven Riedel zückte umgehend die Rote Karte. So rannte Pyrmont dem Rückstand in Unterzahl vergeblich hinterher. Und das Unheil kam noch schlimmer, Arda Aktas (90.+3) traf fast mit dem Schlusspfiff zum 2:0.
Heesseler SV – HSC BW Tündern 4:0 (1:0). Auch Tündern sah am letzten Spieltag der Vorrunde keine Sonne und musste in Heessel eine empfindliche 0:4 (0:1)-Niederlage einstecken. Vor der Pause traf Mark Wielitzka (10.) zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel sorgten erneut Wielitzka (66.), Niklas Rohden (77.) und Luca Tomhave (89.) mit ihren Toren dafür, dass die „Schwalben“ mit der bislang höchsten Saisonpleite den Heimflug antreten mussten. „Viel Ballbesitz reicht nicht, am Ende entscheiden eben die Tore das Spiel“, haderte Pressesprecher Willi Gurgel nach dem Abpfiff. „Und da war Heessel diesmal einfach wesentlich effizienter.“ Vor allem glänzten die Gastgeber bei zwei typischen Standards. Wielitzka traf aus der Distanz und läutete mit seinem zweiten Treffer zum 2:0 den Niedergang der Tünderaner ein. Die spielten zwar weiter schwungvoll nach vorn, brachten den Ball aber einfach nicht im Heesseler Gehäuse unter. „Heute lief es einfach nicht rund“, gab Gurgel zu und musste kurz vor dem Abpfiff auch noch das vermeidbare vierte Gegentor in Kauf nehmen. „Doch das Spiel war schon spätestens nach dem 3:0 gelaufen.“



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