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Spitzenspiel in Bisperode: Tabellenführer erwartet SG Hameln 74 / Verfolger Hagen in Wallensen

Schwarz: „Das wird eine ganz enge Kiste“

Fußball (kf). Erst Germania Hagen, heute die SG Hameln 74 und am Sonntag der VfB Eimbeckhausen. Das Auftaktprogramm nach der Winterpause hätte für den neuen Kreisliga-Spitzenreiter TSV Bisperode gar nicht dicker kommen können. Doch Trainer Markus Schwarz nimmt das hammerharte Programm so, wie es kommt. Wenn man Meister werden will, zählen schließlich keine Ausreden. Und den ersten Coup haben die Bisperoder mit dem 2:0-Sieg auf Hagens Höhen schon gelandet.

veröffentlicht am 23.03.2011 um 18:18 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:21 Uhr

Heute steigt um 19 Uhr die Partie gegen die zuletzt mit einem 8:0 in Grohnde auftrumpfende SG Hameln 74 unter Flutlicht. Auch bei Mondschein will Schwarz den Platz an der Sonne mit einem Sieg verteidigen: „Aber es wird eine ganz enge Kiste.“ Deshalb geht er mit dem nötigen Respekt in die Partie. Bisperodes Coach weiß: „Wenn sich die SG 74 in einen Rausch spielen kann, ist sie kaum aufzuhalten.“ Hamelns Angreifer soll vor allem Torhüter Heiko Schroer stoppen. Immerhin zählt er in der Kreisliga schon seit Jahren zu den Besten seines Fachs. Verzichten muss der TSV auf Domenik Fecho und Oliver Schmidt.

In der ersten „englischen Woche“ des Jahres kommt es auch für Mitfavorit Germania Hagen knüppeldick. Nach dem 0:2-Fehlstart gegen Bisperode steht die Mannschaft von Trainer Dirk Sölla um 19 Uhr beim WTW Wallensen, der den Germanen schon im Hinspiel (1:1) einen Zähler abknöpfte, erneut unter Druck. Im Ostkreis erwartet Sölla mehr Durchschlagskraft in der Offensivabteilung, denn seine Stürmer konnten gegen Bisperode kaum mehr als Magerkost bieten. Bei Germania fehlen Miguel Nunes und Kevin Sölla, der Einsatz von Marco Pompa ist fraglich.

Auf dem ungeliebten Hartplatz will die TSG Emmerthal (19 Uhr) gegen den VfB Hemeringen Revanche für die 2:4-Auftaktpleite nehmen. Ein Selbstläufer wird es für die TSG aber nicht. Trainer Markus Wienecke fallen mit Mathias Grabowski, Tobias Masur, Simon Sagebiel, Roman Sfalanga, Marvin Dohme und Torwart Christian Zimmermann gleich sechs Akteure aus. Dafür reisen extra Soldat Florian Beims aus Faßberg und Student Torsten Torster aus Göttingen an.

Arge personelle Probleme beklagt auch der VfB Eimbeckhausen, der um 19.30 Uhr bei der SSG Marienau aufläuft. Sogar hinter dem Einsatz von Spielertrainer Michael Wehmann, der auf einige Akteure aus der zweiten Mannschaft setzen muss, steht ein dickes Fragezeichen.

Als klarer Favorit wird der SV Lachem gehandelt, der um 19.30 Uhr beim TSV Nettelrede antritt. Am Kuhkamp erwartet Trainer Thomas Fenske deutlich mehr Konzentration, als zuletzt bei der 2:3-Niederlage gegen Tündern II.

Skeptischer Blick von Bisperodes Trainer Markus Schwarz vor dem Kreisliga-Duell gegen die SG Hameln 74.

Foto: nls



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