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Kreispokal-Aus für Bisperode in Bad Pyrmont / Emmerthal verliert gegen Rot-Weiß

Schünemanns Frust-Foul sorgt für Zoff

Fußball (aro/kf). Das Favoritensterben geht weiter: Mit dem TSV Bisperode und der TSG Emmerthal mussten zwei Kreisligisten im Kreispokal-Achtelfinale die Segel streichen.

veröffentlicht am 23.10.2011 um 18:41 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:41 Uhr

Rot-Weiß Hess. Oldendorf – Emmerthal 2:0 (0:0). „Es war kein Klassenunterschied zu erkennen“, schwärmte RW-Coach Murat Özcan, der von einem verdienten Sieg sprach. Nach torloser erster Hälfte stellte Rot-Weiß taktisch um und spielte mit zwei Stürmern. Das zahlte sich aus. Erst verwandelte Özkan Ünsal (75.) einen Strafstoß, nachdem zuvor Muhammed Sen gefoult wurde. Cemil Teke (85.) besiegelte per Kopf das Pokal-Aus der Emmerthaler.

Reher – Latferde 3:2 (1:1). Zweimal ging Latferde durch Bohne (10.) und Liebegott (59.) in Führung, Beermann (25.) und Preuß (64.) glichen jeweils aus. Den umjubelten Siegtreffer erzielte Beermann eine Viertelstunde vor Schluss. „Es war ein glücklicher Sieg, den wir gerade noch über die Zeit gerettet haben“, sagte Rehers Spielertrainer Tobias Rügge.

Nienstedt – Marienau 2:5 (2:1). Die SSG lag zwar mit 0:2 zurück, aber Kai Schwark (44.), Ralf Feuerhake (52.), Frederick Giger (73., 80.) und Patrick Giger (75.) schafften noch die Wende. „In der zweiten Hälfte haben wir auf ein Tor gespielt“, so SSG-Coach Günther Klauder.

Kodor Issa von Pokalschreck Pyrmont United und der Bisperoder Manuel Ungermann (re.) beim Kampf umden Ball. Foto: haje

Thal – Lauenstein 2:7 (1:3). Das Team aus dem Ostkreis ließ an der Emmer nie Zweifel am Sieg aufkommen. Kähler (19.), Linus Zorn (24., 50., 78.,), Harland (40./Foulelfmeter), Philip Zorn (72.) und Renziehausen (87.) erzielten die MTV-Tore und machten die klare Überlegenheit deutlich. Bei Rot-Weiß keimte lediglich Hoffnung auf, als dos Santos (31.) auf 1:2 verkürzte. Das 2:6 durch Kleine (83.) war Ergebniskosmetik. Für Zoff sorgte ein Frust-Foul von Rolf Schünemann an Jörn Harland. Lauensteins Coach Dietmar Harland war hinterher stinksauer auf Schünemann: „Der hätte meinem Sohn das Bein brechen können.“

United Bad Pyrmont – Bisperode 7:5 n.V. (1:2; 4:4). Jetzt träumt der Tabellenführer der 2. Kreisklasse vom Pokaltriumph. Nicht zu Unrecht, denn auch gegen Bisperode bot United eine starke Vorstellung, die mit einem verdienten Sieg belohnt wurde. Vor allem Muslijaj (81., 106.-FE, 111.) bekam die TSV-Abwehr kaum in den Griff. Youssuf Issa (28., 119.), Xhemali (57.) und Kodor Issa (72.) machten die Überraschung perfekt. Für Bisperode trafen Ungermann (4.), Wagner (19., 90.) und Krikunenko (60., 101.).

Hachmühlen – TuS Hessisch Oldendorf 1:4 (0:2). Der überragende Doppeltorschütze Varinder Singh (24./52. Elfmeter), Kygyku (7.) und Anklam (77.) sorgten für den verdienten Viertelfinaleinzug des TuS. Beim Gastgeber konnte sich Oberheide (48.) als Torschütze auszeichnen.

Hajen – Königsförde 0:2 (0:1). „Wir haben uns schwer getan, aber am Ende zählt nur der Sieg“, sagte SSV-Coach Hendrik Funke. Brockmann (40.) und Dobisha (85.) machten für Königsförde alles klar.



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