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Ein Trainer-Comeback mit Tücken / Kreisligist bekommt Spielerschwund in den Griff

Schröers schwerster Job – aber Marienau lebt

Fußball (ro). Sein Comeback im Trainergeschäft hatte sich Stephan Schröer doch wesentlich entspannter vorgestellt. Stattdessen herrschte plötzlich Hektik pur in Marienau, und dem Mann mit der Mütze ging dabei fast der Hut hoch. So stand der Nachfolger von Günther Klauder noch keine Sekunde auf dem Trainingsplatz, hat aber schon jetzt jede Menge Schweißperlen von seiner Stirn wischen müssen.

veröffentlicht am 21.06.2012 um 17:23 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Fast täglich hatte sich sein eingeplanter Kader dezimiert, der Fortbestand der Kreisligamannschaft stand sogar zwischenzeitlich auf der Kippe. Doch die Schwerstarbeit im Personalbereich in Form von vielen Gesprächen zahlte sich für ihn und die Spartenleitung um Günther Dohme und Wilfried Gehring aus.

„Die SSG Marienau lebt noch“, meldete Schröer erleichtert Vollzug. Der Kreisligist liegt personell wieder einigermaßen im Soll und kann mit Marcel Baenisch (Wallensen), Yavus Bulut (Coppenbrügge), Werner Schmidt, Joel Brandt und Christian Lamprecht (alle vom SC Diedersen) gleich fünf Neuzugänge vermelden. Von den eigenen A-Junioren rücken zudem Torhüter André Thielke, Dominik Peukert, Lars Weidling und Eike Berger eine Etage höher. „Der eine oder andere Spieler könnte aber noch dazukommen“, ließ der SSG-Coach durchblicken. Auch für die 2. Herren wurde mittlerweile eine Lösung gefunden. Sie fungiert künftig in einer Spielgemeinschaft mit den SC Diedersen II in der 3. Kreisklasse. Während die Abgänge von Ali Ibrahim (FC Eldagsen), Markus Dudla (TSV Bisperode), Patrick Giger und Marcel Vönöky (WTW Wallensen), Pascal Krüger (BW Salzhemmendorf) schon länger feststanden, meldeten sich auch noch Shemsi Halili in Richtung TB Hilligsfeld und der langjährige Stammtorhüter Jan Wiwiorra ab. Er wird mit dem schaumburgischen Kreisligisten SC Auetal in Verbindung gebracht.

Mit Christian Malink haben die Blau-Gelben aber noch eine echte Alternative zwischen den Pfosten in der Hinterhand. „Der hat ein überdurchschnittliches Niveau“, hat Schröer längst erkannt. Aber auch Nachwuchsmann Thielke wird seine Bewährungschancen erhalten.

Warum der Spielerschwund in Marienau so groß ist, kann sich der neue Coach allerdings nicht erklären. Ist für ihn aber schon Schnee von gestern, denn „wir blicken jetzt nur noch nach vorne und wollen zeigen, das die SSG weiterhin eine erstklassige Adresse ist.“

Da kommt ein Trainer ganz schön ins Grübeln: Stephan Schröer muss in Marienau Schwerstarbeit verrichten.

Foto: nls



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