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Lauensteins Coach hat Respekt vor Schlusslicht RW Hessisch Oldendorf

Schröer bremst die Euphorie

Hameln-Pyrmont. Die „Ballermänner“ der Kreisliga scheinen zurzeit richtig gut drauf zu sein. An den ersten beiden Spieltagen sind schon 63 Tore gefallen. Das sind immerhin 4,5 Tore pro Spiel. Mit jeweils vier Treffern führen Dominik Herrmann und Hannes Wienkoop vom Tabellenführer Tündern II zurzeit die Torschützenliste an – gemeinsam mit Nicolaus von Stietencron von Germania Hagen. Nur die Null-Tore-Stürmer von Schlusslicht Rot-Weiß Hessisch Oldendorf haben noch Ladehemmung. Damit nicht genug. Auch die Zwischenbilanz der Rot-Weißen ist bisher enttäuschend: Zwei Spiele, zwei Niederlagen, 0:13 Tore – und vier Platzverweise. Was ist da bloß los?

veröffentlicht am 16.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:53 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Von der Meisterschaft redet spätestens seit der 1:8-Kreispokalpleite beim FC Latferde in Hessisch Oldendorf niemand mehr. Für Trainer Mustafa Sariboga war die Meisterschaft sowieso kein Thema mehr, denn das Saisonziel hatte er schon zuvor nach unten korrigiert. Sariboga peilt zwar einen Mittelfeldplatz an, doch seine Elf, die sich durch unnötige rote und gelb-rote Karten das Leben selbst schwermacht, zählt wohl eher zu den Abstiegskandidaten. Im Gegensatz zum morgigen Gegner MTV Lauenstein, der als Aufsteiger mit zwei Siegen richtig gut aus den Startlöchern gekommen ist. Die Elf von Trainer Stephan Schröer mischt zurzeit die Kreisliga auf: Erst 2:1 zu Hause gegen Grohnde, dann 4:1 in Emmerthal. Der dritte Sieg in Folge könnte morgen (15 Uhr) im Heimspiel gegen Schlusslicht Hessisch Oldendorf folgen. Das scheint zwar eine lösbare Aufgabe zu sein, aber Schröer drückt auf die Euphoriebremse. Nicht nur, weil die Verletztenliste so lang ist, denn mit Thorsten Marks, Jannik Lehnhoff, Lukas Plewe, Alexander Stamm, Christian Adolph und Philipp Zorn fallen sechs Spieler aus. „Meine Jungs werden Rot-Weiß Hessisch Oldendorf auf keinen Fall unterschätzen“, ist sich Schröer sicher. Die Saison sei noch jung und der Tabellenplatz beider Teams „nicht aussagekräftig“. Schröers Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Und daran würde auch der dritte Sieg in Serie nichts ändern, obwohl das Team um Kapitän Niklas Kähler durchaus das Zeug zum Geheimfavoriten haben könnte.

Dynamisch: Lauensteins Kapitän Niklas Kähler in Aktion. awesa

MTV-Coach Stephan Schröer. rhs


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