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Bezirksliga-Trio Lachem, Hagen und Wallensen noch im Zittermodus / Derby in Aerzen

Schnell raus aus dem Schatten

Hameln-Pyrmont. In der Fußball-Bezirksliga befindet sich mit WTW Wallensen, Germania Hagen und dem SV Lachem auf dem Weg zum rettenden Ufer noch drei heimische Vereine im Zittermodus. Am Sonntag treffen Hagen und Wallensen im direkten Vergleich zusammen, Lachem tritt in Boffzen an.

veröffentlicht am 08.04.2016 um 17:11 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Autor:

von Roland Giehr

Nicht nur der auf der Sonnenseite der Fußball-Bezirksliga wird es immer heißer – auch auf den Schattenplätzen beginnen nun die Wochen der Wahrheit. Mittendrin im Gerangel auf dem Weg zum rettenden Ufer sind mit dem SV Lachem, Germania Hagen und dem WTW Wallensen gleich drei heimische Klubs. Ein Trio im Zittermodus – mit mehr oder auch weniger guten Karten. Die beste Ausgangsposition hat Lachem als Tabellenneunter. Übersteht die Mannschaft von Trainer Tarik Önelcin den anstehenden Keller-Dreierpack gegen Boffzen, Wallensen und Obernkirchen unbeschadet, dürfte einer weiteren Saison in der Bezirksliga eigentlich nicht mehr viel im Wege stehen. Auch wenn danach noch einige Kracher aus der oberen Tabellenhälfte auf den Dorfklub warten. Vorrang hat am Sonntag (15 Uhr) aber erst einmal der Auftritt in Boffzen. Verbunden mit klaren Zielen. „Wir fahren da hin, um zu gewinnen,“ macht Önelcin deutlich. Auch deshalb, weil ihn noch immer die völlig überflüssige 0:2-Hinspielpleite ärgert. Noch mehr Sorgenfalten auf der Stirn haben derzeit aber zweifellos Hagens Trainer Stephan Meyer und Wallensens leidgeprüfter Coach Uwe Klose. Am Sonntag (15 Uhr) kommt es nun zum absoluten Zitterduell bei den Germanen. Bloß weg vom ungeliebten Relegationsplatz 13 ist dabei die Prämisse am Aechternbusch. Ohne Wenn und Aber, denn Meyer weiß, was die Stunde geschlagen hat: „Gegen Mannschaften, die unter uns stehen, müssen wir gewinnen.“

Aber auch für den WTW, der schon neun Punkte Rückstand auf den Hoffnungsrang hat, zählt in diesem „Endspiel“ nur ein Sieg. Klappt das aber wieder nicht und gelingt dann auch am Dienstag gegen Lachem kein Dreier, kann Fußball-Chef Thomas Schütte langsam, aber sicher für die Kreisliga planen. Trainer Klose muss zudem mit dem Manko leben, dass sein Angriff bislang noch nicht viel Gefahr ausstrahlte und erst 20 Saisontore zustande brachte. Weniger traf noch kein Klub. Also irgendwann müsste da mal der Knoten platzen.

Fernab der drei Schattenklubs tummeln sich die vier übrigen Bezirksliga-Mannschaften aus dem Kreisgebiet in wesentlich entspannteren Gefilden. Einige sogar mit Option ganz nach oben. In den Blickpunkt des Wochenendes rückt trotzdem fast zwangsläufig das Verfolgerderby am Sonntag (15 Uhr) in Aerzen. Hält die Superserie (sechs Siege in Folge) des MTSV auch gegen den HSC Tündern, würde die Filla-Elf weiter großen Druck auf die drei führenden Mannschaften FC Stadthagen, VfR Evesen und Bad Pyrmont ausüben. Sprecher Karsten Hoppe hätte nichts dagegen, erinnert sich aber auch daran, „dass uns Tündern traditionell nicht so liegt“. Am Sonntag um 16.45 Uhr weiß er sicher mehr.

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Uwe Klose

Aber auch die Spielvereinigung Bad Pyrmont, ob es denn weitergeht auf der Überholspur der 7. Liga. Die Aufgabe am Sonntag (15 Uhr) beim SV Obernkirchen ist gewiss nicht ohne, ist am dortigen Ochsenbruch schon so mancher Favorit gestolpert. Die SSG Halvestorf (So., 15 Uhr) erwartet Schlusslicht Holzminden und muss sich über die Favoritenrolle gar nicht erst wundern.



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