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Fußball-Junioren kämpfen in der Halle um Kreistitel / Endrunde am 1. und 2. März in Hessisch Oldendorf

Schmuddelwetter stört junge Kicker nicht

Hameln-Pyrmont. „Spiel abgesagt“ – das gibt’s in diesen Wochen im Jugendfußball auf Kreisebene nicht. Denn die Junioren sind in die Halle umgezogen und ermitteln bis Anfang März abseits von Eis, Schnee und Schmuddelwetter unterm schützenden Dach ihre Meister. Der veranstaltende Kreisfußballverband freut sich: „181 Mannschaften sind dabei, diese Zahl hat unserer Erwartungen übertroffen“, so Jugendausschussvorsitzender Werner Jorns. Einen Wermutstropfen allerdings gibt es: Erstmals seit Beginn des Mädchenspielbetriebes fehlt im Plan eine Meisterschaft für den weiblichen Nachwuchs. Der Grund: zu wenige Teams im Kreis, und die wenigen, die es gibt, bestreiten ihre Titelkämpfe als Gäste im Kreis Schaumburg und im Kreis Lippe. Seit Anfang November spielen die Nachwuchsteams in neun Hallen um Titelehren. Dabei hat der Verband am bislang bewährten System festgehalten: Ein Ausscheiden nach der Vorrunde gibt es nicht. Stattdessen trennt sich nach den ersten Spielen nur die Spreu vom Weizen: Die Gruppenbesten suchen in der Hauptrunde, dem A-Turnier, ihre Kreismeister, die anderen spielen im B-Turnier (früher: Trostrunde) weiter.

veröffentlicht am 10.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:21 Uhr

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Erstmals sind auch die B-Junioren wieder dabei. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder Ausschreitungen bei den Turnieren der U17 gegeben und der Verband diese Altersgruppe aus der Meisterschaftsliste gestrichen hatte, gaben die Verantwortlichen ihr eine neue Chance. Diese Entscheidung war nach Überzeugung von Werner Jorns gut: „Bisher lief alles ganz reibungslos und ohne jeden Kritikpunkt.“ Auch sonst gab es keine negativen Meldungen aus den Hallen. In den bisher 464 Vorrundenspielen wurden keine Verletzungen und sportlichen Entgleisungen gemeldet. „Alle Teams gaben sich bislang überaus fair“, zieht Jorns, der sich Sonntag für Sonntag in jeder Halle ein persönliches Bild von den Spielen machte, eine erste Zwischenbilanz. So positiv sieht er auch die Organisation durch die ausrichtenden Vereine: „Sie haben bisher für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.“ Das sei keine Selbstverständlichkeit, denn die Hallenmeisterschaft erfordere einen großen Aufwand und an jedem Spieltag viele ehrenamtliche Helfer. Umso schöner, wenn die durch viele Besucher belohnt werden. Doch die Zuschauerresonanz war bislang zumindest recht unterschiedlich: je jünger die Teams, desto voller die Tribünen. So lockten die G-, F-, E- und D-Junioren die weitaus meisten Fans an, während bei den ältesten der Funke der Begeisterung noch nicht so richtig übergesprungen ist. So tut es dieser HKM gut, dass die weitaus meisten Mannschaften von den jüngsten Akteuren gestellt werden. Mit 42 Teams ist das Feld bei den E-Junioren am größten. Ihnen folgen die F- und die D-Junioren mit je 35. Die B-Junioren haben wie alle anderen Altersgruppen die Vorrunde hinter sich. Alle in der Freiluftsaison dominierende Teams aus der Kreisliga haben dabei das A-Turnier als Staffelsieger erreicht: Union Bad Pyrmont, TSV Klein Berkel, TB Hilligsfeld und die SSG Halvestorf. Auch bei den anderen Turnieren gab es keine Überraschungen. Die Top-Vereine der Freiluftsaison bestimmten das Geschehen. So gehen 71 der gestarteten Teams mit der Hoffnung ins neue Jahr, Hallenkreismeister 2014 zu werden. Der erste Spieltag ist der 12. Januar. Die Finalrunde steigt am 1. und 2. März in Hessisch Oldendorf. Ausrichtrer ist diesmal der TSC Fischbeck.hek



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