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SSG Halvestorf kassiert bittere 1:6-Pleite beim TSV Burgdorf / Hau verschießt Elfmeter

Schmidt trifft wie der Blitz – dann der Absturz

Fußball (ro). Ginge es nach Trainer Milan Rukavina, hätte Schiedsrichter Maksim Sapiro die Halvestorfer Nachholpartie beim TSV Burgdorf bereits nach einer Viertelstunde wieder abpfeifen können. Da führten die Grün-Weißen nämlich durch das Blitz-Tor von Jannik Schmidt (2.) noch mit 1:0 und alles schien gut zu laufen beim ersten Auftritt nach der langen Winterpause. Doch weit gefehlt, danach kam ganz schnell der Absturz.

veröffentlicht am 06.02.2011 um 17:43 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

Absturz mit Halvestorf: Torschütze Jannik Schmidt.  Foto: nls

Fußball (ro). Ginge es nach Trainer Milan Rukavina, hätte Schiedsrichter Maksim Sapiro die Halvestorfer Nachholpartie beim TSV Burgdorf bereits nach einer Viertelstunde wieder abpfeifen können. Da führten die Grün-Weißen nämlich durch das Blitz-Tor von Jannik Schmidt (2.) noch mit 1:0 und alles schien gut zu laufen beim ersten Auftritt nach der langen Winterpause. Doch weit gefehlt, danach kam ganz schnell der Absturz. Dass am Ende dann eine ganz bittere 1:6-Niederlage zu Buche stand, damit hatte aber auch Rukavina im Vorfeld nicht gerechnet. „Wir haben bis auf die Anfangsphase nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Außerdem haben wir uns viel zu schnell aufgegeben und keine Gegenwehr mehr geleistet“, musste der enttäuschte Coach bilanzieren.

Das Halvestorfer Unheil begann so in der 16. Minute als Richard Becker einen Freistoß aus 20 Metern zum Ausgleich in die Maschen hämmerte. Wenig später legte er per Foulelfmeter (22.) nach, und als Sergej Ginger (44.) Torhüter Fabian Moniac zum dritten Mal bezwingen konnte, war der Kuchen gegessen. „Das war der Knackpunkt“, fand auch Rukavina. Nach dem Wechsel ging das Drama dann weiter. Becker hatte seinen Tor-Appetit noch immer nicht gestillt und erzielte abermals per Freistoß seinen dritten Treffer (63.) Der kurz zuvor eingewechselte Daniel Trochymiuk (69./85.) beendete dann mit einem Doppelpack das Burgdorfer Torfestival. Einige Halvestorfer Möglichkeiten zur Ergebniskosmetik gab es allerdings auch. Die beste davon verballerte René Hau, der in der 75. Minute mit einem Foulelfmeter an TSV-Torhüter Jan-Hendrik Kaffeya scheiterte. „So kommen wir da unten natürlich nicht raus“, hofft Rukavina nun auf bessere Zeiten. Die müssen aber bald kommen.

SSG Halvestorf: Moniac – Balk, Bock (70. Yildirim), Bleil, Hau – Möller, Bertram, Selensky, Schmidt (72. Menzel) – Deck, Schimanski.



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