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Schlusslicht reist heute als krasser Außenseiter zum 1. FC Wunstorf / Defensive ist Trumpf

Schießt Hilker auch die SSG Halvestorf ab?

Fußball (ro). Er ist ein Junge aus Tündern und damit aus der heimischen Region. Doch sein sportliches Glück fand Yannik Hilker in der Fremde. Zumindest für den Moment, wie es scheint.

veröffentlicht am 07.10.2011 um 23:55 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:21 Uhr

Fußball (ro). Er ist ein Junge aus Tündern und damit aus der heimischen Region. Doch sein sportliches Glück fand Yannik Hilker in der Fremde. Zumindest für den Moment, wie es scheint. Seit dem Oberligaabstieg von Preußen Hameln 07 2010 führt der Mann mit der Nummer Zehn Regie im Mittelfeld beim Landesligisten 1. FC Wunstorf und hat sich dort auch schnell zum Leistungsträger entwickelt. Dass der 22-Jährige aber nicht nur ein gutes Auge für seine Mitspieler hat, sondern auch zielen kann, beweisen seine sechs Saisontreffer. Und zwei davon sind dem HSC Tündern noch in schmerzhafter Erinnerung. Beim Wunstorfer 6:2-Triumph im August setzte Jannik Hilker an alter Wirkungsstätte mit seinen Treffern kurz vor und kurz nach der Pause gleich ein Ausrufezeichen und sorgte damit für den K.o. der Schwalben. Auch wenn die Wunstorfer nach einigen Rückschlägen mittlerweile schon Abschied von ihren Titelträumen genommen haben, könnte der ehemalige NFV-Auswahlspieler Hilker wieder zum Schrecken eines heimischen Klubs werden. Und zwar heute um 17 Uhr, wenn Schlusslicht SSG Halvestorf anreist. Von der Papierform eine lösbare Aufgabe für den Tabellensiebten, denn auswärts gab es für das Ensemble von Trainer Sakir Urunow bei bislang vier Auftritten nur wenig Beifall. Lediglich in Diepholz (1:0) durfte gejubelt werden, ansonsten hieß es beim Gegner immer Feuer frei. 15 Gegentreffer auf fremdem Terrain sprechen eine deutliche Sprache. Muss aber nicht so bleiben, schließlich gibt es im Abstiegskampf noch ein probates Mittel: Beton anrühren. Und zwar kräftig. Manche nennen es auch kontrollierte Offensive. Natürlich ist das auch am Piepenbusch bekannt und so wird sich die SSG Halvestorf, in Wunstorf fast zwangsläufig wieder auf ihre rustikaleren Tugenden besinnen müssen. Schönspielerei war gestern, jetzt zählen nur noch Ärmel aufkrempeln und Kampfgeist. „Wir wollen die Null so lange wie möglich halten, dann geht vielleicht etwas“, meint Sprecher Burkhard Büchler. Das ist zwar immer eine Frage des Personals in der Defensive, aber da Trainer Sakir Urunow keine Besetzungsprobleme hat, wird er schon die richtige Mischung finden. Und wenn dann Eugen Fabrizius und Co. im Angriff auch noch Kapital aus den nur wenigen Möglichkeiten schlagen, könnte es vielleicht klappen mit dem Halvestorfer Erfolgserlebnis Nummer zwei. Es sei, Jannik Hilker hat etwas dagegen.

Jannik Hilker – er regiert im Wunstorfer Mittelfeld.

Foto: nls



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