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Spitzenreiter Egestorf feiert lockeren 3:0-Erfolg in Halvestorf / Günzel rettet 2:2 in Schliekum

Schiermeister und Co. fühlen sich wie zu Hause

Fußball (kf). Man kann auch mit einer 0:3-Niederlage gut bedient sein. So in der Landesliga die SSG Halvestorf, die im Duell gegen Spitzenreiter 1. FC Egestorf/Langreder einfach chancenlos war. Nicht ganz, denn in der ersten Minute verwehrte der Unparteiische dem Tabellenvorletzten einen klaren Elfmeter, als Jannik Schmidt im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Doch zum großen Überraschungscoup hätte es wohl auch nicht gereicht, wenn die Halvestorfer, die auf Josef Selensky (Schambeinentzündung) verzichten mussten, mit 1:0 in Führung gegangen wären.

veröffentlicht am 09.04.2012 um 19:07 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:41 Uhr

Das Gästeteam um Patrick Schiermeister und Kapitän Jan Baßler zeigte sofort, wer Herr auf dem Platz war. Schließlich war der Piepenbusch, als die beiden Mittelfeld-Strategen noch das Halvestorfer Trikot trugen, einige Jahre für sie so etwas wie die gute Stube. Die Tore von Maximilian Hamann (9.), Andreas Baranek (27.) und Bastian Stellmacher (52.-Foulelfmeter) ließen dann auch nicht lange auf sich warten. Am Ende hätte die Niederlage der SSG, für die der Abstieg immer näher rückt, noch deutlicher ausfallen können. Doch der Spitzenreiter, der den Oberliga-Aufstieg fest im Blick hat, riss sich diesmal kein Bein aus.

Auch die alten Halvestorfer Bekannten, die jetzt in Egestorf die Fäden ziehen, sahen das ähnlich. Wie Andreas Baranek, der seinem Ruf als „Schlitzohr“ beim Kopfball zum 2:0 alle Ehre machte: „Wir haben mehr Qualität. Das reicht, um ein Spiel locker zu gewinnen.“ Auch für Bastian Stellmacher, der seine Pläne für die kommende Saison noch nicht geschmiedet hat, war es kein Topspiel, das den 70 Zuschauern geboten wurde: „Wir können mehr. Die Zuschauer haben keinen glorreichen Auftritt gesehen.“

Am Ostermontag gab die SSG Halvestorf dann beim 2:2 in Schliekum mal wieder ein Lebenszeichen von sich und verdiente sich diesen Zähler, Nummer 14 in der Saison, auch redlich. „Wir haben uns gut verkauft. Mit etwas Glück, wäre noch mehr drin gewesen“, meinte Sprecher Büchler. So traf Hau nur den Pfosten. Besser zielten Fabrizius (11.) und Günzel (86.). Saduhn (10.) und Beyazkilic (43.) trafen für Schliekum.

Fast immer einen Schritt schneller. Patrick Schiermeister (li.) gewinnt auch den Zweikampf gegen seinen Halvestorfer Gegenspieler Fabian Kowalski.

Foto: haje



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