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Schadeck-Tor reicht nicht – SVH nur 1:1 gegen Bemerode

„Wir haben heute zwei Punkte verschenkt“, war Hastenbecks Trainerin Bianca Lity nach dem 1:1 im Oberliga-Topsiel gegen den TSV Bemerode enttäuscht. Denn für Fußballerinen des SVH, die zur Halbzeit durch einen Kopfballtreffer von Luisa Schadeck (30.) mit 1:0 führten, war gegen den Tabellenzweiten mehr drin.

veröffentlicht am 10.10.2021 um 16:28 Uhr
aktualisiert am 10.10.2021 um 17:00 Uhr

TSV Bemerode - SV Hastenbeck 1:1 (1:0).

Im Topspiel des fünften Spieltags der Frauen-Oberliga Niedersachsen Ost hatten es die von Bianca Lity gecoachten Frauen des SV Hastenbeck mit dem Tabellenzweiten des TSV Bemerode zu tun, die in der noch jungen Spielzeit bislang ungeschlagen sind und es auch nach den heutigen 90 Minuten blieben: 1:1 hieß es am Ende auf dem Bemeroder Kunstrasen. „Von den Spielanteilen her waren das heute zwei verlorene Punkte“, zeigte sich Hastenbecks Teammanager Hendrik Lity enttäuscht. Dabei ging die Partie für den von seiner Frau Bianca gecoachten SV vielversprechend los, allein Jennifer Friedel glänzte durch einige gute Möglichkeiten, die jedoch nicht zum Torerfolg führten. Die Frauen vom Reuteranger blieben aber am Ball und so war es nach gut einer halben Stunde Luisa Schadeck, die einen Eckball per Kopf zur Gästeführung veredelte – mit diesem Zwischenstand ging es anschließend auch in die Halbzeitunterbrechung.

Nach dem Seitenwechsel erwehrten sich die Gäste der Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen zunächst erfolgreich, einzig ein Lattentreffer nach einem Eckstoß des TSV Bemerode sorgte für eine Schrecksekunde auf Seiten des SV Hastenbeck, dem es in Halbzeit zwei nicht gelang, die eigene Führung weiter auszubauen. Dies bestrafte Bemerodes Israa Baghdadi zu Beginn der Schlussviertelstunde, als sie einen Konter mit einem Heber über Hastenbecks Torhüterin Luisa Siebrecht abschloss und den 1:1-Ausgleich herstellte. Ein Treffer mit Diskussionspotential: Ob der Ball wirklich hinter der Linie war, konnte unter den Anwesenden nicht abschließend geklärt werden, da Leonie Pohls Rettungsaktion zumindest nicht eindeutig hinter der Linie stattfand. Für Hastenbeck war die Diskussion jedoch letztlich unerheblich, da die Schiedsrichterassistentin das Zeichen gab, das dem Treffer die Gültigkeit zusprach – so blieb es am Ende bei der Punkteteilung. „Ich will über das Tor nicht streiten, den Videoassistenten haben wir ja leider nicht. Das Positive ist heute: Wir nehmen einen Punkt mit. Das Negative ist: Wir verlieren auch zwei Punkte. Es war kein schlechtes Fußballspiel, wir haben ein ordentliches Spiel gezeigt, aber in der Box fehlt auf den letzten Metern die Konzentration – vielleicht auch ein bisschen die Überzeugung. Wir kriegen den unglücklichen Ausgleich, müssen den Sack aber vorher auch selber zu machen“, analysierte Hendrik Lity nach der Begegnung.

SV Hastenbeck: Siebrecht, Opitz, Schadeck, Lorenz, Meier, Jordan, Pohl, Rischmüller, Friedel, Lity, Pradella.

Tore: 0:1 Luisa Schadeck (30.), 1:1 Israa Baghdadi (75.).



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