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Aufsteiger kassiert 2:6-Niederlage zum Saisonstart gegen 1. FC Wunstorf / Halvestorfer 0:5-Pleite beim Aufsteiger Uchte

Rums, rums! Hilkers Doppelpack schockt Tündern

Fußball (ro/kf). Rums, rums, rums – es rappelte gewaltig in der Kiste! Der Start in die Landesliga-Saison ging für die beiden heimischen Mannschaften SSG Halvestorf (0:5 in Uchte) und HSC Tündern (2:6 gegen Wunstorf) mächtig in die Hose und gleich im Eiltempo in den Tabellenkeller.

veröffentlicht am 07.08.2011 um 15:43 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:41 Uhr

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Ironie des Schicksals: Mit Jannik Hilker avancierte auf der Kampfbahn ausgerechnet ein ehemaliger Tünderaner zum Matchwinner beim 1. FC Wunstorf. Seine beiden Treffer (45./47.) kurz vor der Pause und kurz danach zum 2:4-Rückstand brachte die lange Zeit auf Augenhöhe agierende Motzner-Elf völlig aus dem Rhythmus. Der K.o, denn danach ging bei den Schwalben fast gar nichts mehr und Huntemann (76.) und Rischker (83.) konnten für den letztjährigen Vizemeister noch zweimal nachlegen. Im ersten Durchgang hatte der Aufsteiger dagegen zahlreiche gute Szenen und ging nach Jusufis Elfmetertor (14.) durch Robin Tegtmeyer (16.) und Tim Piontek (29.) zwischenzeitlich sogar nicht unverdient in Führung. Doch die Freude bei Trainer Siegfried Motzner und seinen Mannen währte nur kurz, denn schon drei Minuten später erzielte Rischker mit seinem ersten Treffer an diesem Tag den Ausgleich (32.) für die spielerisch reiferen Wunstorfer. Wenig später traf er zudem noch das Lattenkreuz des von Tobias Stegmaier gut gehüteten Tores. Nennenswerte Chancen bei den Blau-Weißen blieben dagegen außer den beiden Toren Mangelware. Lediglich Neuzugang Patrick Blum und Niklas Beckmann sorgten kurzfristig noch einmal für Gefahr vor dem FC-Gehäuse.

„Am Tag, als der Regen kam“ – da erwischte es die SSG Halvestorf beim Aufsteiger SC Uchte total. Mit einer derben 0:5 (0:3)-Pleite kehrten Günzel und Co. zurück zum Piepenbusch. In der ersten Halbzeit schüttete es in Uchte wie aus Kübeln. Und mit dem Dauerregen kamen die Halvestorfer überhaupt nicht zurecht. Für die Gastgeber war das „Fritz-Walter-Wetter“ aber scheinbar genau das richtige, vor allem für Stefan Lamottke. Dem Torjäger reichten 18 Minuten zu einem lupenreinen Hattrick. In der 23., 38. und 41. Minute ließ er Halvestorfs Abwehr alt aussehen. Vor allem beim 2:0, als ein Rückpass von Timo Möller im Matsch stecken blieb. Lamottke bedankte sich und schob seelenruhig ein. Im ersten Durchgang lief nicht viel zusammen. „Da saßen die besten Spieler auf der Bank, hier konnten sie keine Fehler machen“, meintee SSG-Sprecher Burkhard Büchler mit einem ironischen Unterton. Besser ins Spiel kam die SSG nach der Pause, als endlich die Sonne durchbrach. Da taten die Halvestorfer „Schönwetter-Fußballer“ mehr für die Offensive und erspielten sich auch Chancen. Doch vor dem Tor zeigten sich Anatoli Deck, Eugen Fabrizius und auch Matthias Günzel zu harmlos. „Ein oder zwei Tore hätten wir nach der Pause durchaus verdient gehabt“, haderte der Spartenleiter. Deutlich treffsicherer zeigte sich weiterhin die Heimmannschaft. In der Schlussphase konterten Fabian Siemann (80.) und Florian Heidenreich (82.) Halvestorfs Abwehr klassisch aus und sorgten für den 5:0-Endstand. „Unterm Strich fiel das Ergebnis zu hoch aus, doch der Sieg geht in Ordnung“, musste Trainer Sakir Urunow anerkennen. Für Burkhard Büchler hat sich schon am ersten Spieltag gezeigt, dass „es wieder eine schwere Saison wird“. Nicht zuletzt, weil viele Konkurrenten mächtig aufgerüstet haben, sondern auch, weil mit Arminia Hannover und Ramlingen zwei weitere spielstarke Mannschaften in die Landesliga abgestiegen sind.

Auch beim Sitzfußball auf der Höhe: Der Wunstorfer Doppeltorschütze Jannik Hilker (rechts) setzt sich im Bodenduell mit Niklas Beckmann (li.) und Yves Hackl vom HSC Tündern in Szene.

Foto: nls



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