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Der noch sieglose Landesligist SSG Halvestorf hofft nun in Stelingen auf die Trendwende

Rukavina grübelt: Warum gewinnen wir nicht?

Fußball (ro). Warum gewinnen wir nicht mehr? Beim noch sieglosen Landesliga-Aufsteiger SSG Halvestorf war vor der Sonntagpartie (15 Uhr) in Stelingen Ursachenforschung fast wichtiger als Training. „Natürlich hinterfrage ich mich auch ständig, was ich eventuell falsch mache oder eben besser machen könnte“, rätselt Trainer Milan Rukavina. Und da er schon einmal mit dem HSC Tündern 14 Spiele nicht gewinnen konnte, schwirren automatisch die alten Gedanken wieder in seinem Kopf herum. „Ich mache mich zwar nicht verrückt, aber das nervt gewaltig“, gibt er tiefe Einblicke in seine Gemütsverfassung. Natürlich steht Rukavina nicht selbst auf dem Platz, verliert die entscheidenden Zweikämpfe oder schießt am Tor vorbei, aber die sportliche Verantwortung liegt eben bei ihm. Und wie jeder Trainer, braucht auch er seine Erfolgserlebnisse. Doch die fehlten bislang. Deshalb muss der Knoten endlich platzen, sonst bleibt der SSG Halvestorf nur der ungeliebte Stammplatz im Tabellenkeller. „Wir müssen uns in Stelingen buchstäblich den Hintern aufreißen und kämpfen, kämpfen, kämpfen“, weiß Rukavina aber, wie die Malesse ein Ende finden könnte. Dass selbst Pleiteklub Preußen Hameln 07 dort drei Punkte holte, ist allerdings für ihn kein Maßstab. „Daran verschwende ich nun wirklich keinen Gedanken. Es zählt nur, was wir dort machen“, meint der SSG-Coach.

veröffentlicht am 17.09.2010 um 16:34 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:21 Uhr

Mehr Sorgen bereitet ihm da schon seine Aufstellung. So muss er in Stelingen mit Defensivspezialist René Hau (Urlaub), Rotsünder Anatoli Deck und Francesko Rukavina (Muskelfaseriss) bereits drei Akteure ersetzen, möglicherweise aber auch noch Patrick Schiermeister. Der Mittelfeldspieler ist in Hannover im Messeeinsatz und müsste eigentlich bis 18 Uhr arbeiten.

Wartet mit der SSG Halvestorf noch immer auf den ersten Punktspielsieg: Trainer Milan Rukavina.

Foto: nls



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