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Pokalduell am Piepenbusch: Matthias Günzel und Fabian Moniac reisen mit der SG Hameln 74 an

Rückkehr in die „alte Heimat“

Hameln. Der Sportplatz am Piepenbusch war für Matthias Günzel und Torhüter Fabian Moniac fast schon so etwas wie das zweite Zuhause. Hier kennen sie nicht nur jeden Grashalm, hier haben sie das satte Grün an schönen Tagen bestimmt auch schon mal wachsen gehört. Viele Jahre feierten sie im Ortsteil Hope mit der SSG Halvestorf große Erfolge. Vor allem den Bezirkspokalsieg im Sommer 2010 beim ASC Nienburg haben beide noch in bester Erinnerung.

veröffentlicht am 12.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Auch heute Abend (19 Uhr) setzen die beiden Routiniers in Halvestorf auf Sieg. Aber nicht mehr für die SSG, sondern bei der Rückkehr in die „alte Heimat“ für ihren neuen Verein, den Landesliga-Aufsteiger SG Hameln 74. Keeper Fabian Moniac saß beim Punktspiel-Start des Hamelner Nordstadt-Klubs gegen die SV Alfeld zwar nur auf der Bank, kann sich heute aber durchaus vorstellen, dass SG-Trainer Paul Bicknell auf Rotation setzt und ihn gegen seinen Ex-Verein in die Startaufstellung holt. Auf jeden Fall freut sich der Routinier zwischen den Pfosten auf das Wiedersehen mit alten Bekannten: „Mit den meisten Halvestorfern habe ich mindestens zwei Jahre zusammengespielt.“ Vor allem mit Jan Bierwirth verbindet ihn eine langjährige Freundschaft. „Wir haben am Wochenende wegen des Spiels schon reichlich geflachst. Eine Wette läuft zwischen uns aber nicht.“ Dabei hätte Moniac klar auf Sieg für seinen neuen Verein gesetzt. Obwohl er genau weiß, dass die SG 74 an seiner alten Wirkungsstätte reichlich Feuer erwartet: „Die werden sich gegen uns schon richtig reinhängen.“ Probleme könnte der Torwart heute beim Gang in die Umkleideräume bekommen, schließlich war jahrelang sein Weg in Kabine zwei vorprogrammiert. Darüber kann Moniac aber nur schmunzeln: „Ich weiß schon, dass ich in die erste Kabine muss. Aber trotzdem werde ich bei den Halvestorfern mal kurz reinschauen.“

Mit reichlich Vorfreude und ohne große Sorgen geht auch „Matze“ Günzel, der zweite Ex-Halvestorfer im SG-Trikot, ins Derby. „Wir werden mit 2:0 gewinnen“, lautet seine Prognose. Er kennt aber zwei Akteure, die ihm und seinen neuen Verein heute „die Suppe versalzen könnten“. André Vorrat ist für Günzel ein Spieler, den man nicht aus den Augen lassen darf: „Für einen Sonntagsschuss ist der immer gut.“ Und in die Rubrik „unberechenbar“ ordnet er zudem Julian Maass ein, denn „der kann mit seinen langen Gräten den Ball auch aus unmöglichen Lagen über die Torlinie stochern“.

Halvestorfs Spartenleiter Burkhard Büchler hört die lobenden Worte aus Hameln zwar gern, wusste gestern aber noch gar nicht, ob Maass überhaupt spielen kann. „Er ist angeschlagen, sein Einsatz wird sich kurzfristig entscheiden.“

Fabian Moniac hofft auf seinen Einsatz im Pokalspiel. nls


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