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Rot-Weiß rauscht in die Kreisliga

Auch Salzhemmendorf steigt auf und will jetzt noch Meister werden

veröffentlicht am 02.06.2013 um 20:58 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:21 Uhr

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Hameln-Pyrmont. Zwölf lange Jahre mussten sie auf diesen einen Tag warten, nun ist er gekommen. Mit einem überraschend deutlichen 5:0-Triumph über den TSV Klein Berkel meldete sich Rot-Weiß Hessisch Oldendorf in der Kreisliga zurück und ist nach dem Rückzug des TuS auch gleichzeitig die neue Nummer eins in der Stadt. Rot-Weiß begann die wohl wichtigste Partie der Saison wie im Rausch.

Schon nach acht Minuten war das Aufstiegsfinale der 1. Kreisklasse nach zwei Distanzkrachern von Cihan Sevinc (5.) und Kapitän Özkan Ünsal (8.) praktisch entschieden. Von diesem Schock erholte sich der TSV Klein Berkel in der Folgezeit nicht mehr. Auch wenn die Fenske-Schützlinge noch einmal alles versuchten, am Drücker blieb nur Hessisch Oldendorf. Fast zwangsläufig legten Yigit Arslan (72.), Iman Al-Bardawil (81.) und Mesut Selvi (88.) dann noch drei Treffer nach. „Wir haben zwischenzeitlich nicht mehr daran geglaubt. Dann haben wir uns aber noch einmal zusammengerissen und in der entscheidenden Phase der Saison alle an einem Strang gezogen. Wir sind verdient aufgestiegen“, freute sich Trainer Murat Özcan über den bislang größten Erfolg seiner Karriere. Neben RW Hessisch Oldendorf feiert auch Blau-Weiß Salzhemmendorf nach allerdings nur dreijähriger Abstinenz ein Comeback im Kreisoberhaus.

Die Elf von Trainer Dirk Schumacher gab sich bei Eintracht Nienstedt erwartungsgemäß keine Blöße und ließ es beim 8:0 mächtig krachen. Sebastian Zschoch (3), Michael Kahle, Oliver Hofer, Boris Lehnhoff, Yannik Kassubek und Julian Rosenau hießen die Torschützen in einer einseitigen Partie. „Jetzt wollen wir am Dienstag in Hilligsfeld auch noch Meister werden. Das wäre dann für uns die absolute Krönung einer tollen Saison“, haben Dirk Schumacher und seine Jungs noch nicht fertig. Meister wird man schließlich nicht so oft im Leben. Am Dienstag um 20. 45 Uhr könnte es für Salzhemmendorf dann so weit sein. Platz drei eroberte der SSV Königsförde mit einem 3:0-Erfolg in Bad Münder. Niclas Hoppe (13.), Max Dobisha (42.) und Tugay Kirikci (72.) hielten mit ihren Toren die minimale Hoffnung auf den Aufstieg am Leben. Der wird wahr, wenn Bisperode den Sprung in die Bezirksliga schafft. ro

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