weather-image
13°
×

Hessisch Oldendorfer Derby im Kreispokalfinale / Böhm wehrt sich gegen Kritik

Rot-Weiß oder TuS: Wer darf jubeln?

Fußball (aro). Das gab es noch nie! Das Kreispokalfinale am Pfingstmontag (14 Uhr, Jahn-Stadion Bad Münder) ist ein Hessisch Oldendorfer Stadtderby. Wer darf jubeln? Rot-Weiß oder TuS, die Chancen sind wie in jedem Endspiel fifty-fifty. Für beide Teams gilt: Alles oder nichts.

veröffentlicht am 25.05.2012 um 17:45 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:41 Uhr

Beide Teams sind in dieser Saison noch ungeschlagen. Der TuS steht in der Leistungsklasse auf Platz eins und steigt als Meister in die Kreisliga auf. Rot-Weiß hat als Staffelmeister der 1. Kreisklasse eine weiße Weste. Schon in den Halbfinals stellten beide Klubs eindrucksvoll unter Beweis, dass sie unbedingt den „Pott“ gewinnen wollen. Nach dem 2:1 gegen den favorisierten MTSV Aerzen kannte bei den Rot-Weißen der Jubel keine Grenzen mehr. Und selbst Aerzens Coach Stephan Meyer zollte dem Gegner Respekt: Hessisch Oldendorf habe „taktisch klug gespielt und verdient gewonnen“. Noch spannender war zuvor das Semifinale zwischen TuS und der SSG Marienau, das im Elfmeterkrimi gipfelte. Während es für die von Tarik Oenelcin gecoachten Grün-Weißen ein Happy End gab, platzte für Günther Klauder, der nur wenige Meter entfernt vom Stadion wohnt, der Traum vom „Finale dahoam“. Doch auch Klauder erwies sich als fairer Verlierer: „Insbesondere in der ersten Hälfte war TuS klar besser als wir.“ Im Finale werden die Karten neu gemischt: TuS hat zwei Trümpfe in der Hinterhand, denn die beiden Neuzugänge Marcel Günzel und Daniel Schröder sind am Montag wohl spielberechtigt. Für die beiden Trainer Tarik Oenelcin (TuS) und Murat Özcan (RW) geht mit dem Finale ein Traum in Erfüllung: „Egal, wer gewinnt – der Pott geht nach Hessisch Oldendorf“, so Oenelcin. Kurios: Beide Hessisch Oldendorfer Klubs haben noch die Chance, mit dem Pokalsieg das Double perfekt zu machen. Denn die Meisterschaft haben beide Mannschaften in ihrer Spielklasse schon sicher.

Als „bodenlose Frechheit“ bezeichnete Peter Böhm von der TuSpo Bad Münder die Berichterstattung der Dewezet über die Vorkommnisse beim Halbfinale am Dienstag. Obwohl (wie auf einem Bild klar zu sehen ist) ein kleines Kind nur wenige Meter vom Feuer entfernt stand, sei seiner Meinung nach durch die brennenden Bengalos kein Zuschauer gefährdet gewesen. Und auch der Ordnungsdienst habe sich nichts vorzuwerfen. Es sei sofort eingegriffen worden, wehrt sich Böhm gegen die Kritik eines Augenzeugen, der etwas anderes behauptete.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt