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Schlussmann verlässt SG Hameln 74 in Richtung Hessisch Oldendorf

Rotation nervt! Deshalb wechselt Grincenko ins rot-weiße Tor

Hessisch Oldendorf. Die Gerüchteküche im heimischen Kicker-Kosmos brodelte zwar schon etwas länger, doch jetzt ist die Katze endgültig aus dem Sack: Torhüter Artjom Grincenko verlässt den Fußball-Bezirksligisten SG Hameln 74 und wechselt zum ambitionierten Kreisligisten RW Hessisch Oldendorf. Der 25-Jährige Aerzener hat seine Zelte bereits an der Heinestraße abgebrochen und trainiert schon bei seinem neuen Klub mit.

veröffentlicht am 25.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

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Spielberechtigt wäre er allerdings erst nach der Winterpause, egal ob sich die beiden Vereine einigen – oder nicht. Aber warum überhaupt dieser plötzliche Wechsel? „Ich hatte zwar drei super Jahre bei der SG 74, war aber mit meiner sportlichen Situation nicht mehr zufrieden“, wollte und konnte sich der Schlussmann nicht mit der von Trainer Paul Bicknell praktizierten Rotation im Tor anfreunden. Mal spielte er, mal Konkurrent Frederik Quindt – das ist nicht sein Ding. Grincenko fühlt sich als Nummer eins und will diesen Status nun auch künftig zwischen den rot-weißen Pfosten untermauern. Platzhirsch ist dort allerdings noch Aziz Güler.

Überhaupt kein Verständnis für den Wechsel mitten in der Saison zeigte Hamelns 1. Vorsitzender Thomas Thimm. „Ich bin menschlich und sportlich sehr enttäuscht von Artjom. Ich hätte mir gewünscht, er hätte den Zweikampf im Tor angenommen“, machte er deutlich. In Hessisch Oldendorf sieht man die Dinge verständlicherweise anders. „Wir sind sehr froh, dass alles geklappt hat. Artjom ist ein starker und vor allem auch erfahrener Torhüter, der uns bei unseren sportlichen Zielen sicher weiterhelfen wird“, blickt Vereinschef Gürsel Sümer hoffnungsvoll in die Zukunft. Das tut auch Grincenko, der den Rot-Weißen in dieser Saison sogar den Aufstieg in die Bezirksliga zutraut. „Die Meisterschaft ist mit diesem guten Kader allemal drin“, meint der Keeper.

Aber nicht nur auf dem Hessisch Oldendorfer Spielberichtsbogen wird künftig der Name Grincenko auftauchen, auch im Trainerstab. Denn seit kurzem unterstützt dort Vater Wladimir, früher einmal Profi in Donezk, die Arbeit von Chefcoach Murat Özcan. ro



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