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Fußball-Kreisliga: Marcel Dempewolf neuer Azadi-Coach / Pascal Lüdtke löst Torsten Gaida in Nettelrede ab

Rotation auf der Trainerbank

HAMELN-PYRMONT. Rotation auf der Trainerbank: Neben Bezirksliga-Absteiger Blau-Weiß Salzhemmendorf und dem MTV Lauenstein starten auch der TSV Nettelrede und Kreisliga-Aufsteiger SV Azadi Hameln jeweils mit einem neuen Coach in die Saisonvorbereitung.

veröffentlicht am 04.06.2019 um 11:47 Uhr

Neuer Azadi-Coach: Marcel Dempewolf trainierte zuletzt Tündern III in der 1. Kreisklasse. Foto: awa
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Trainer kommen, Trainer gehen: Nicht nur in der Fußball-Bundesliga, auch in der Kreisliga gaben sich die Coaches in den vergangenen Jahren sprichwörtlich die Klinke in die Hand. Die Rotation auf den Trainerbänken der Hameln-Pyrmonter Kreisligaklubs geht munter weiter. Neben Bezirksliga-Absteiger Blau-Weiß Salzhemmendorf (Heiko Schröer) und dem MTV Lauenstein (Alexander Stamm) starten auch der TSV Nettelrede und Kreisliga-Aufsteiger SV Azadi Hameln jeweils mit einem neuen Coach in die Saisonvorbereitung.

Beim SV Azadi wird Marcel Dempewolf, der zuletzt noch den HSC Blau-Weiß Tündern III in der 1. Kreisklasse zum Klassenerhalt führte, Nachfolger von Spielertrainer Gezim Musliji, der aber als Co-Trainer und Spieler weitermacht. „Für mich ist es eine sehr große Herausforderung, mit den vielen jungen Spielern die Aufgabe anzugehen. Ich werde alles dafür tun, ein Team aufzubauen, das sowohl menschlich, als auch fußballerisch eine absolute Einheit wird“, freut sich Dempewolf auf seinen neuen Trainerjob und die Zusammenarbeit mit Musliji, der als Spielertrainer Azadi zur Vizemeisterschaft in der 1. Kreisklasse führte. „Mit Gezim habe ich nicht nur einen sehr guten Co-Trainer an meiner Seite, sondern auch einen richtig guten Spieler, der auf dem Feld meine Ideen vorantreiben wird.“

Für Azadis Vereinschef Orhan Savli ist Dempewolf als Trainer eine sehr gute Wahl: „Marcel hat klare Vorstellungen von Disziplin, Fairness und hat das auch bei den Gesprächen klar dargestellt. Diese Eigenschaften benötigen wir gerade im Hinblick auf das Abenteuer Kreisliga, das wir uns durch unsere tolle Saisonleistung erarbeitet haben“, so Savli.

Löst beim TSV Nettelrede Torsten Gaida als Trainer ab: Pascal Lüdtke trug in der Saison 2009/10 bereits als Spieler das Trikot des TSV. Foto: awa

Auch der TSV Nettelrede, der als Tabellenfünfter die Kreisliga-Saison beendete, wechselt den Trainer. Torsten Gaida, der erst kurz vor Beginn der abgelaufenen Spielzeit die Nachfolge von Stefan Schwanz angetreten hatte, wird nicht mehr an der Linie stehen. „Er arbeitet im Schichtbetrieb und ist daher vor allem bei den Trainingseinheiten zeitlich eingeschränkt“, sagt Spartenleiter Frank Voges, „daher sind wir übereingekommen, uns zu trennen.“ Die berufliche Belastung war nicht der einzige Grund für die Trennung. „Mit seiner Art kamen nicht alle Spieler klar, einige wären gegangen“, sagt Kapitän Niklas Herfeld. Das Risiko, Leistungsträger zu verlieren, wollte der Verein nicht eingehen. Herfeld lobt aber Gaidas Arbeit: „Man sieht ja, dass wir uns gut entwickelt haben.“

Gaidas Nachfolger ist ein alter Bekannter in Nettelrede: Pascal Lüdtke, der gerade seine Trainer-B-Lizenz macht, trug in der Saison 2009/10 als Spieler das Trikot des TSV – sein Vater Karsten war damals der Trainer. Vom damaligen Kader ist heute kein Spieler mehr dabei, dass Lüdtke mit seinen 32 Jahren zu sehr zum Kumpel der Mannschaft werden könnte, befürchtet Voges nicht. Einige Spieler kenne er zwar aus gemeinsamen Zeiten bei Preussen Hameln oder Germania Egestorf-Langreder, „aber er hat schon seine konkreten Vorstellungen, was er machen will.“ aro/jab



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