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Fußball-Bezirksliga: 4:3-Siegtor per Elfmeter für Aerzen mit dem Abpfiff

Ringleff eiskalt

veröffentlicht am 16.10.2016 um 20:01 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:20 Uhr

Stadtoldendorf – HSC Tündern 0:9 (0:7). Spitzenreiter Tündern benötigte nur eine Halbzeit, um beim hoffnungslos überforderten Schlusslicht für klare Verhältnisse zu sorgen. Da hatten der überaus gut aufgelegte Robin Tegtmeyer (2./9./22./40.) per Viererpack, Ugur Aydin (13.), Lukas Kramer (24.) und Dominik Herrmann (39.) schon siebenmal ins Schwarze getroffen. Nach dem Wechsel schalteten die Schwalben dann gleich ein paar Gänge runter und gönnten sich nur noch zwei weitere Treffer von Aydin (57.) und André Venten (88.)

Aerzen – Halvestorf 4:3 (2:1). Sieben Tore, zwei Strafstöße, zwei Platzverweise und Spannung bis zum Schluss. Das Derby war nichts für schwache Nerven. Zur Halbzeit führte der MTSV mit 2:1 durch die Tore von Dennis Jankowski (10.) und Maximilian Ringleff (35.). Kai Brixius (17.) machte zwischenzeitlich das 1:1. Nach dem Seitenwechsel glich Julian Maaß zweimal aus. Erst zum 2:2 (69.), dann per Strafstoß zum 3:3 (73.), nachdem kurz zuvor Marius Pieper (71.) den MTSV erneut mit 3:2 in Führung gebracht hatte. Doch beim Remis blieb es nicht: Vom Elfmeterpunkt machte Ringleff in der 89. Minute den 4:3-Heimsieg perfekt, der laut Aerzens Fußball-Chef Karsten Hoppe „sehr glücklich“ war. „Das Niveau war sehr schwach. Es gab viele Fehlpässe auf beiden Seiten“, sagte Hoppe, der dem Schiedsrichter, der in der Nachspielzeit Paul Alles (Halvestorf) mit Gelb-Rot und Andrej Weirich (Aerzen) mit Rot vom Platz stellte, kein gutes Zeugnis ausstellte.

SV Lachem –FC Ambergau 6:1 (1:1). „In der ersten Halbzeit haben wir uns richtig schwergetan, dann aber waren wir schnell wieder in der Spur“, erlebte Lachems Trainer Tarik Önelcin die zwei Gesichter seiner Elf. Wesentlich besser wird ihm das nach der Denkpause gefallen haben. Genau fünf starke Minuten reichten dem Tabellenzweiten, um aus einem 1:1 eine 4:1-Führung zu machen. Herausragend dabei Soner Aslan. Nach dem er im ersten Durchgang schon die Ambergauer Führung von Kevin Köhler (25.) ausgeglichen, hatte, schlug er nun noch zweimal (50./54.) zu – einmal traf zudem Egcon Musliji (52.) Und als Ambergau dann endgültig die Flügel hängen ließ, trugen sich auch noch Dominik Glaubitz (66.) und Yalcin Ulus per Elfmeter (75.) in die Torschützenliste ein.“Wir sind gut gerüstet für das anstehende Verfolgerduell in Harsum“, stellte Önelcin zufrieden fest.

Vier Tore in einer Halbzeit: Tünderns Robin Tegtmeyer. haje

SpVgg. Hüdd.-Machtsum – Germania Hagen 4:1 (1:0). Die Germanen haben die Chance verpasst, auf einen Nicht-Abstiegsplatz zu klettern. Und das wurmte Eldar Zahirovic gewaltig. „Das war unterirdisch“, machte Hagens Interimscoach seinem Unmut Luft. Die Einstellung hat nicht gestimmt. Was die kämpferische Leistung angeht, waren das drei Schritte zurück. Bis auf Marco Unverzagt und Marco Heetel hat kein Spieler Normalform erreicht.“ Hagen hatte zu Beginn durch Kiala Mbauzulu (1.), Christiano Dos Santos (4.), und Abbas Issa (7.) drei gute Chancen, nutzte sie aber nicht. Der Gegner machte es besser: Tim Ostrowski (26.), Daniel Winter (76.) und Christian Vollmer (77., 85.) besiegelten Hagens Niederlage. Das Strafstoßtor von Markus Trompa (81.) war nur Ergebniskosmetik.

Bisperode – SC Harsum 0:3 (0:1). Im Sturm herrscht beim TSV Bisperode Flaute. Das war auch bei der 0:3-Heimpleite gegen Harsum so, die Christian Schäfer (10., 56.) und Florian Sarstedt (67./Strafstoß) besiegelten. Bis auf einen Kopfball von Manuel Ungermann (13.) waren beim TSV, der in elf Spielen erst neunmal getroffen hat, Torchancen Mangelware. Am Ende waren die Bisperoder laut Teamsprecher Ralph Grupe mit dem Ergebnis noch gut bedient: „Unterm Strich müssen wir froh sein, dass es nicht noch höher ausging.“ ro/aro



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