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Fußball: Abstiegs-Dreikampf zwischen Aerzen II, Flegessen und Eimbeckhausen

Rette sich, wer kann…

HAMELN-PYRMONT. Wer steigt ab, wer bleibt drin? Für den MTSV Aerzen II, die SG Flegessen und den VfB Eimbeckhausen geht es am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga um alles oder nichts.

veröffentlicht am 31.05.2019 um 15:45 Uhr

Das rettende Ufer ist für Aerzens Trainer Oliver Kosowski in Sichtweite, aber schwer zu erreichen. nls
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20 Punkte hätten in der vorigen Saison zum Klassenerhalt gereicht, diesmal nicht. Vor dem letzten Spieltag am Samstag (16 Uhr) haben der MTSV Aerzen 25 Punkte sowie die SG Flegessen und der VfB Eimbeckhausen jeweils 26 – und müssen noch zittern.

Flegessen und Eimbeckhausen können allerdings aus eigener Kraft den Abstieg verhindern, denn Aerzens Reserve liegt derzeit auf Abstiegsplatz 13. „Wir können es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen“, macht Aerzens Trainer Oliver Kosowski die prekäre Lage deutlich. Verliert der MTSV zum Abschluss bei Preussen Hameln, können sich auch Flegessen (bei WTW Wallensen) und Eimbeckhausen (zu Hause gegen die SpVgg. Bad Pyrmont II) sogar Niederlagen erlauben. Der VfB wäre aufgrund der besseren Tordifferenz wohl auch bei einem Aerzener Remis in jedem Fall gerettet, Flegessen bräuchte dann ebenfalls mindestens einen Punkt.

Auf Rechenspiele hat Eimbeckhausens Trainer Michael Wehmann keine Lust: „Wir müssen gar nicht auf die anderen Plätze gucken. Wir haben es selbst in der Hand. Wenn wir unser Heimspiel gewinnen, sind wir gerettet.“ Drei Auswärtstore bei Preußen Hameln reichten zuletzt nicht zum Sieg, der bereits den Klassenerhalt bedeutet hätte. „Es war sinnbildlich, dass wir nach einem eigenen Pfostentreffer im Gegenzug das 3:3 kassiert haben“, sagt Wehmann. Es war schon das elfte Unentschieden. Ein weiteres Remis könnte am Samstag zu wenig sein. Wie zuletzt beim 3:3 gegen Preussen wird Wehmann wohl wieder in der Startelf stehen, weil er kaum personelle Alternativen hat. Martin Schneider, Abdo Usso und Deniz Yilmaz plagen sich mit Zerrungen herum. Auch Aljoscha Reiss, der in Hameln sein Comeback gab, ist nach monatelanger Pause noch nicht wieder hundertprozentig fit. Wie für Bad Pyrmont II geht es am letzten Spieltag auch für Wallensen um nichts mehr. Die Gastgeber der Flegesser sind mit 30 Punkten bereits gerettet – vor allem dank der Tore von Mirko Wulf (30) und Toni Ivankovic (16), die 46 der insgesamt 54 WTW-Treffer erzielt haben. Dementsprechend groß ist der Respekt von SG-Trainer Dirk Heyder vor dem Torjäger-Duo: „Wenn wir die beiden in den Griff kriegen, ist was drin für uns.“ Die Leistungen gegen Lauenstein (4:2) und Tündern II (2:2) haben Heyder Mut gemacht: „Daran wollen wir anknüpfen und noch einmal alles in die Waagschale werfen.“ Der Klassenerhalt wäre für ihn der größere Erfolg als der Kreisliga-Aufstieg vor einem Jahr. „Damals waren wir breiter aufgestellt“, sagt Heyder, dessen Elf vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer eins galt. aro/jab



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