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Pyrmont fordert Halvestorf / Fußball-Bezirksliga

Raus aus der Grauzone

Bezirk Hannover. Vor der Saison wurden beide Klubs in der Fußball-Bezirksliga noch hoch gehandelt – doch im Alltag stellt sich die sportliche Situation bei der SpVgg. Bad Pyrmont und der SSG Halvestorf erheblich nüchterner dar. Mit nur jeweils acht Punkten ist Grauzone anstatt Sonnendeck angesagt. Da mutiert so ein Kreisderby wie am Sonntag (15 Uhr) im Pyrmonter Südstadion schnell zu einem Schicksalsspiel. Denn oben ist noch weit – unten aber nicht. Punkte müssen also her. Vor allem in Pyrmont schrillen nach der bitteren 0:1-Heimniederlage gegen Hagenburg schon dezent die ersten Alarmglocken. Will die Spielvereinigung nicht schon frühzeitig alle Titelträume begraben, muss die Mannschaft von Trainer Philipp Gasde nun im bereits fünften Spiel vor heimischer Kulisse die Wende schaffen. Was die Stunde geschlagen hat, weiß aber auch Halvestorfs Trainer Ralf Fehrmann. „Wir kommen bestimmt nicht als Aufbaugegner nach Pyrmont. Wir haben unsere eigenen Ziele“, lautet seine klare Ansage. Soll natürlich heißen: Er spekuliert ebenfalls auf einen Dreier und will so noch einmal auf den Zug nach oben aufspringen. Mut macht Fehrmann vor allem auch der erste Heimsieg gegen Bückeburg II: „Ich glaube, jetzt haben alle kapiert, um was und vor allem, wie es geht“. Nun, der Sonntag wird es zeigen.

veröffentlicht am 18.09.2015 um 16:55 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

WTW Wallensen – HSC BW Tündern (So., 15 Uhr). Glückauf steht zwar in großen Lettern am Kabinentrakt in Wallensen, aber vom Glück begünstigt wurde der WTW bislang noch nicht. Und so lautet das Topthema schon nach sechs Spieltagen in der Fußball-Bezirksliga: Willkommen zurück im Abstiegskampf. Ist in Wallensen zwar nichts Neues, aber eigentlich wollte der Klub in dieser Saison von Beginn an entspanntere Verhältnisse als im Vorjahr schaffen. Rein sportlich gesehen hat der Trainerwechsel vor dem Start bislang noch nicht viel gebracht, kann Interimscoach Sven Köhne erst magere vier Zähler vorweisen. Ob sich das nun ausgerechnet am Sonntag (15 Uhr) gegen den bislang recht gut sortierten HSC Tündern ändert? WTW-Sprecher Thomas Schütte hat jedenfalls seinen Optimismus nicht verloren hat und kündigt an: „Zuhause wollen wir die Punkte immer behalten.“ Die Rückkehrer Tim Dreyer und Robin Hammargren sollen dabei kräftig mithelfen, fehlen wird allerdings Rotsünder Toni Ivankovic. An der Favoritenrolle für Tünderns Schwalben ändert sich aber nichts, scheint es wohl auch nur zweitrangig, das die Motzner-Elf nach einem Höhenflug mit der 2:3-Niederlage gegen Rinteln wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt wurde. So ein Erlebnis kann ja auch ganz heilsam sein. Ein weiterer Pluspunkt der Gäste ist zweifellos deren Torgefährlichkeit. 25 Treffer sind im Moment noch die absolute Topmarke in der 7. Liga. Da deutet sich viel Arbeit für die WTW-Defensive an. Und wie es nun laufen soll, weiß HSC-Sprecher Karsten Leonhart: „Wir müssen die Zweikämpfe für uns entscheiden.“ Recht hat er, gilt aber auch für Wallensen.

SV Lachem – TSV Hagenburg (So., 15 Uhr). Freud und Leid liegen beim SV Lachem in der Bezirksliga immer dicht beieinander. Das schont nicht gerade die Nerven eines Trainers. Kein Wunder, das Tarik Önelcin am liebsten die guten Momente konservieren möchte, indem er den Erfolg auf dem Hagen nun auch mit einem Dreier veredelt. Hagenburg überraschte zuletzt mit einem 1:0-Sieg in Pyrmont, ist also keine Laufkundschaft. „Wir müssen höllisch aufpassen“, warnt Sprecher Jürgen Ahrens. Önelcin kann aber bis auf Öner und Elias alles aufbieten. Das könnte ihm beim Konservieren helfen.

SV 06 Holzminden – Germania Hagen (So., 15 Uhr). Nur ein Punkt auf der Habenseite – Aufsteiger Germania Hagen hatte bislang nicht viel zu bieten. Am Sonntag (15 Uhr) soll gegen Holzminden endlich die Wende her, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze nicht zu verlieren. „Nur nicht wieder den Start verschlafen“, hat Trainer Stephan Meyer seinen Spielern, die gegen Lachem schon nach 20 Minuten mit 0:3 zurücklagen, ans Herz gelegt. Denn mit konzentrierter Abwehrarbeit traut er seiner Mannschaft einen Punktgewinn durchaus zu. Trotz der Ausfälle von Nico von Steitencron und Jan-Hendrik Kleine.



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