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Bad Pyrmont, Bisperode und Lachem vor dem Saisonfinale noch im Zittermodus

Rauf oder runter – so läuft die Relegation

Bezirk Hannover. Die meisten Messen im Fußball sind längst gelesen, Titel gefeiert und Abstiege betrauert – aber so richtig spannend wird es trotzdem noch einmal. Im Saison-Endspurt beherrscht nur ein Topthema die diversen Spielkassen: Die Relegation. Rauf oder runder – drin oder draußen. Das ist hier die Frage.

veröffentlicht am 30.05.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:37 Uhr

Und wie es das Schicksal so will, befinden sich mit dem Landesligisten SpVgg. Bad Pyrmont und den beiden Bezirksliga-Vertretern TSV Bisperode und SV Lachem-Haverbeck gleich drei heimische Vertreter im Zitter-Modus. Genau genommen sind es eigentlich vier, wobei sich noch herausstellen wird, wer denn Klub Nummer vier sein wird.

Vor dem letzten Spieltag der Kreisliga Hameln-Pyrmont bewerben sich noch Eintracht Afferde und der MTV Lauenstein um Platz zwei und damit die Teilnahme an der Bezirksliga-Relegation. Aber wie läuft die sogenannte dritte Halbzeit für die betroffenen Klubs eigentlich ab? Im Idealfall glimpflich, denn noch haben die drei vom Abstieg bedrohten Klubs Bad Pyrmont, Bisperode und Lachem ihre mögliche Rettung noch selbst in der Hand.

Beispiel Bad Pyrmont: Gewinnt die Mannschaft von Spielertrainer Philip Gasde ihr finales Heimspiel gegen den punktgleichen Konkurrenten STK Eilvese (35), ist der Klassenerhalt perfekt. Aber schon bei einem Remis wartet wegen des klar schlechteren Torverhältnisses die Relegation. In der würde der Landesliga-Viertletzte dann in einem echten Endspiel auf neutralem Platz auf den besten Zweiten der vier Bezirksliga-Staffeln treffen. Der wird zuvor in zwei Begegnungen ausgespielt. Sollte ein Tabellenzweiter aus sportlichen Gründen nicht zugelassen werden, würde der Landesliga-Viertletzte dessen Platz einnehmen und entsprechend eher in die Relegation einsteigen.

Beispiel Bisperode: Voraussetzung für den finalen Sprung ans rettende Ufer ist ein Sieg des TSV Bisperode (30 Punkte) beim MTSV Aerzen. Der reicht aber nur, wenn Lachem (31) gleichzeitig nicht gegen Harsum gewinnt oder Hüddessum (31) gegen die SSG Halvestorf leer ausgeht. Eine ganz schwierige Ausgangslage für das Team von Trainer Werner Brennecke.

Beispiel Lachem: Ein Sieg gegen den SC Harsum und Trainer Tarik Önelcin kann den Klassenerhalt feiern. Ein Remis würde nur dann zählen, wenn Halvestorf in Hüddessum gewinnt oder Bisperode in Aerzen keine drei Punkte holt.

Anmerkung: Sollten der TSV Bisperode oder der SV Lachem als Viertletzter tatsächlich an der Bezirksliga-Abstiegsrelegation teilnehmen müssen, wäre die nicht ohne Brisanz. Denn dort wartet neben dem Kreisligazweiten aus Holzminden entweder Eintracht Afferde oder der MTV Lauenstein – und damit ein echtes Kracherspiel. ro



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