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Schünemann stellt in Heessel um: Magaschütz und Nick Pyka das neue Abräumer-Duo bei Preußen

Rappelkiste 07 – hilft jetzt die „Doppel-Sechs“?

Fußball (ro). Ene, mene, miste – es rappelt in der Kiste. Zuviel findet Rolf Schünemann und macht den Preußen-Laden dicht. Zwölf Gegentore in vier Spielen schreien förmlich nach einer taktischen Nachbesserung. Statt bislang Butter wird nun kräftig Beton in der Defensive des Hamelner Landesligisten angerührt. Und wie geht das? Natürlich mit der „Doppelsechs“. Premiere heute um 17 Uhr in Heessel. In der Auswärtspartie beim Tabellenvierten bietet der Preußen-Trainer mit Nick Pyka und Daniel Magaschütz gleich zwei Abräumer vor der Abwehr auf. Robert Simbi rückt dafür in die Innenverteidigung neben Aristide Djanga. „Da wird jetzt so schnell nichts mehr anbrennen“, ist Schünemann sicher. Hinten einer mehr heißt natürlich vorne auch einer weniger. Und so kommt dann Einzelkämpfer Kennedy Simbi ins Spiel. Der Mann aus Simbabwe ist mit seiner Schnelligkeit prädestiniert für die Rolle des Solostürmers. Zwar steht auch Mohamed Koloka in den Startlöchern, doch der Neuzugang von der Elfenbeinküste wird die Partie zunächst wohl nur von der Bank aus verfolgen. „Er wird aber im Verlauf des Spiels bestimmt sein Debüt feiern“, lässt Schünemann durchblicken.

veröffentlicht am 03.09.2010 um 16:35 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

Mehr Alternativen im Angriff hätte der 44-Jährige in Heessel aber ohnehin nicht, denn Dursun Yilmaz und Hakan Avci fallen mit Knieproblemen aus. Noch auf ihren ersten Auftritt im Hamelner Trikot warten müssen die „Dos Paraguayos“ Andy Caballero Añazco und David Verón Báez. Sie wären zwar schon spielberechtigt, halten sich aber derzeit noch wegen Passformalitäten in Spanien auf. „Im nächsten Heimspiel gegen den FC Wunstorf sind sie aber dabei“, freut sich Trainer Rolf Schünemann, dass er dann endlich seine vermeintliche Wunschformation zur Verfügung hat. Zu der gehört auch der noch gesperrte Nourdine Camara. Aber auch der Ivorer darf am nächsten Samstag wieder ran. Ob die Preußen dann etwas entspannter in ihre sportliche Zukunft blicken können, wird sich zeigen. Doch soweit ist es noch nicht, gilt es zunächst für die Hamelner, heute die Hürde beim Heesseler SV zu meistern. Und das wird auch trotz der neuen „Doppelsechs“ schwer genug. „Das ist eine sehr junge Mannschaft, die nie aufgibt und 90 Minuten Druck macht“, ist Schünemann aber bestens informiert. Ein Punkt würde ihm deshalb auch schon reichen.

So soll es künftig bei Preußen Hameln 07 laufen: Daniel Magaschütz (links) und Nick Pyka (rechts) nehmen die Gegner in der Landesliga als „Doppel-Sechs“ in die Zange.

Foto: nls



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