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Vizemeister TSG will diesmal den Titel holen / Bendes: „Vergeigte Aufstiegsrunde ist abgehakt“

Quo vadis, Emmerthal – jubeln oder ärgern?

Es kann nur einen geben, einen Meister eben. Und zwar den in der Kreisliga. Und da Vize TSG Emmerthal in dieser Saison auch nur einen Platz besser werden will, könnte Grün in diesem Fall auch die Farbe des Erfolgs werden. Wohlgemerkt, könnte, denn ganz so einfach wird die Rechnung nicht aufgehen. Nicht nur, dass die Liste der Mitbewerber mit Bisperode, Aerzen, Lachem und dem TuS Hessisch Oldendorf immer länger wird, entscheidend wird sein, wie Emmerthal das klägliche Scheitern in der Relegation verkraftet hat.

veröffentlicht am 13.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Jubeln oder ärgern, quo vadis, TSG? Ein Jahr zuvor kam der TSV Bisperode nach dem knappen Scheitern im Titelrennen und in der Aufstiegsrunde nicht richtig in Tritt und musste nach einer völlig verkorksten Hinrunde frühzeitig alle Träume begraben. „Das wird uns nicht passieren, die vergeigte Aufstiegsrunde ist abgehakt und hat keine Nachwirkungen hinterlassen“, ist TSG-Kapitän Murat Bendes von einer weiteren erfolgreichen Saison überzeugt.

An der Emmer wird sich eher am guten Beispiel Hagen orientiert, denn erst wurden die Germanen Zweiter, dann Erster. „Das würde uns auch gefallen“, meint der Mittelfeldallrounder und spricht damit wohl auch seinem Trainer Roddy Quartey aus der Seele. Der wäre zwar liebend gerne schon in seinem ersten Jahr Meister geworden, doch die paar Prozente, die fehlten, wird er nun aus seiner eingespielten Mannschaft versuchen herauszukitzeln. Sein Vorteil: Mit dem 19-jährigen Abwehrspieler Stephan Clavien von Klein Berkels A-Junioren muss der 52-jährige Coach nur einen echten Neuzugang ins Team integrieren. Mit Marvin Dohme kam zwar ein zweiter „Neuer“ vom SV Lachem. Doch der kam nur zurück zu seinem Stammklub und wird bei seinem einjährigen Gastspiel in der Fremde nichts von den Emmerthaler Abläufen verlernt haben.

„Wir sind alle froh, dass er wieder da ist“, meint Bendes und hofft, das gerade der 23-Jährige in dieser Saison den Unterschied im Vorwärtsgang ausmachen könnte. Reaktiviert wurde zudem Tobias Masur, der seinen Platz ebenfalls im Mittelfeld suchen wird. Bleibt aber die kleine Baustelle im Tor. Mit Cord Meyer hat Trainer Roddy Quartey nur einen etatmäßigen Keeper im Kader. Sollte er ausfallen, wird es eng. Es sei denn, Torschützenkönig Michael Jermakowicz besinnt sich auf seine auch vorhandenen Torhüterqualitäten und hilft in der Not mal aus...

Bloß nicht ärgern: Trainer Quartey und Cayan Altuntas. Foto: nls


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