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Lachem holt Volksbank-im-Wesertal-Cup / Salzhemmendorf löst Supercup-Ticket

Quindt hält – Musliji trifft

HAMELN-PYRMONT. Auch auf den letzten Drücker zählt. Und so löste Blau Weiß Salzhemmendorf zwar spät – aber eben nicht zu spät – doch noch das begehrte Ticket für den Dewezet-Supercup am 26. Januar in der Rattenfängerhalle.

veröffentlicht am 13.01.2019 um 18:01 Uhr
aktualisiert am 13.01.2019 um 19:00 Uhr

Der Türöffner für den Turnier-Triumph: Lachems Torhüter Frederick Quindt pariert den Schuss von Dustin Anders. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Der Fußball-Bezirksligist wurde damit seinem Status als Hausmacht mit Platz drei beim Volksbank-im-Wesertal-Cup auch gerecht.

Der Turnier-Triumph war aber letztlich dem Top-Favoriten SV Lachem vorbehalten, der sich gegen den TSV Bisperode trotz spielerischer Überlegenheit, aber schlechter Chancenauswertung, erst im Neunmeterschießen mit 4:3 den zweiten Erfolg des Winters sichern konnte. Hauptdarsteller beim „Shoot-Out“ waren Torhüter Frederick Quindt, der gegen Dustin Anders parieren konnte, und Egzon Musliji, der schließlich für die Entscheidung sorgte.

Schon zuvor hatte der Spielmacher den SV Lachem in der regulären Spielzeit mit 1:0 in Führung gebracht, die Anders kurz vor dem Abpfiff noch ausgleichen konnte. „Wir haben uns das Leben im Finale zwar selbst ein bisschen schwer gemacht, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden. Nun gilt die ganze Konzentration dem Supercup, denn da wollen wir diesmal ganz weit vorne landen“, bilanzierte Lachems Trainer Tarik Önelcin.

Glücklicher Sieger nach Neunmeterschießen: Fußball-Bezirksligist SV Lachem. Foto: nls
  • Glücklicher Sieger nach Neunmeterschießen: Fußball-Bezirksligist SV Lachem. Foto: nls

Ein Höhepunkt des Volksbank-im-Wesertal-Cups war zweifellos das ebenso spannende wie emotionsgeladene Halbfinale zwischen Bisperode und Gastgeber Salzhemmendorf. 4:4 stand es zwischen den beiden alten Ostkreisrivalen nach der regulären Spielzeit, ehe sich der TSV dann noch glücklich nach Neunmeterschießen mit 7:6 durchsetzen konnte. „Das war mit Abstand das beste Spiel“, fand Turnierorganisator René Mügge, wollte aber auch die Leistungen der beiden Finalisten nicht schmälern: „Die standen auch zu Recht im Endspiel. Der Sieg des SV Lachem geht letztlich aber auch in Ordnung.“ Als bester Torschütze konnte sich Niklas Williams vom Turniervierten SSG Halvestorf für weitere Aufgaben empfehlen. Zehn Treffer gingen auf das Konto des Youngsters.

Information

olksbank-im-Wesertal-Cup in der Sporthalle von Salzhemmendorf


Vorrunde


Gruppe A: 1. SV Lachem (9 Punkte/ 12:3 Tore, 2. TSV Kirchbrak (6/7:2), 3. SG Hameln 74 (3/3:6), 4. A-Junioren Salzhemmendorf (0/1:12).


Gruppe B: 1. FC Springe (7/ 8:4), 2. SV Bavenstedt II (6/10:5), 3. WTW Wallensen (4/6:4), 4. TB Hilligsfeld (0/2:13).


Gruppe C : 1. MTV Lauenstein (7/9:2), 2. SSG Halvestorf (4/7:4), 3. BW Salzhemmendorf II (3/3:6), 4. TSV Klein Berkel (3/4:11).


Gruppe D: 1. TSV Bisperode (9/ 13:3), 2. BW Salzhemmendorf (6/13:5), 3. SSG Marienau (1/5:13), 4. SF Osterwald (1/3:13).


Zwischenrunde


Gruppe Z 1: 1. SV Lachem (9/9:2), 2. BW Salzhemmendorf (6/10:3), 3. MTV Lauenstein (3/7:7), 4. SV Bavenstedt II (0/4:18).


Gruppe Z 2: 1. TSV Bisperode (9/17:2), 2. SSG Halvestorf (4/4:8), 3. FC Springe (3/3:5), 4. TSV Kirchbrak (1/3:12).


Endrunde


Halbfinale: SV Lachem – SSG Halvestorf 5:2, TSV Bisperode – BW Salzhemmendorf 7:6 n. N. (4:4)


Neunmeter-Schießen um Platz 7: SV Bavenstedt II – TSV Kirchbrak 0:3


Neunmeter-Schießen um Platz 5: MTV Lauenstein – FC Springe 3:2


Spiel um Platz 3: Halvestorf – Salzhemmendorf 4:5


Finale: Lachem – Bisperode 4:3 n. N. (1:1)



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