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Dewezet-Analyse: Darum steckt die Spielvereinigung in der Krise

Pyrmonts Baustellen

Bad Pyrmont. In Bad Pyrmont ist jetzt auch die Spielvereinigung zu einer Baustelle geworden. Aber nur sportlich, denn der Fußball-Landesligist steckt in der Krise, ist in der sechsten Liga seit fünf Spielen ohne Punktgewinn und scheint vor allem das Toreschießen verlernt zu haben. Das sind die Gründe für die Punkt- und Torlosserie, die am Sonntag (14 Uhr) im letzten Heimspiel des Jahres mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten SV Alfeld endlich beendet werden soll…

veröffentlicht am 29.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

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Torflaute: Wenn Torjäger Christopher Loges, der mit 18 Treffern immer noch an der Spitze der Torjägerliste steht, nicht trifft, zeigen sich seine Mitspieler solidarisch. In den letzten Wochen waren die Nullnummern in der Offensivabteilung absolut mau. Dazu scheinen die gegnerischen Abwehrreihen die spielerischen Vorzüge des Pyrmonter Torjägers erkannt zu haben. Grund genug, dass seine Nebenleute wie Steffen Lesemann oder Anatoli Deck endlich mal in die Bresche springen.

Zu viele Gegentore: Die Abwehr hat sich inzwischen zu einem Problemfall entwickelt. Wenn Spielertrainer Philipp Gasde, Gerrit Pape sowie die zuletzt angeschlagenen „Sechser“ Sebastian Schmidt und Benedikt Hagemann ausfallen, fehlt die nötige Ordnung. Mit 18 Einschlägen in fünf Begegnungen ist Pyrmonts Abwehr (37 Gegentore) inzwischen zu einer Schießbude geworden. Nur die beiden Kellerkinder SC Uchte (51) und TuS Garbsen (41) ließen sich noch mehr einschenken.

Verletzungsmisere: Die könnte sich am Sonntag entspannen. Denn beim letzten Training waren Andrzej Matwijow, Sebastian Schmidt und Philipp Gasde wieder dabei. Gerrit Pape und Benedikt Hagemann fallen weiter aus. Und Alexander Gorr musste aus beruflichen Gründen von der Liste gestrichen werden.

Unverzichtbar: Auf ihren Spielertrainer können die Pyrmonter einfach nicht verzichten. Mit Gasde steht und fällt das Spiel. Dass sein Ausfall richtig wehtut, war beim 0:4 in Bavenstedt zu sehen. Bis zu seinem Ausscheiden hielt Pyrmont die Null, danach kam der Einbruch..

Kader: Mit 20 Spielern ging die Spielvereinigung in die Saison. Doch der Kader entpuppte sich durch die zahlreichen Ausfälle als recht dünn. Dazu müssen sich einige Youngster erst mal an die raue Landesliga-Luft gewöhnen. Egal, ob Seymus Karayilan, Roland Stuckenberg oder Marcus Middel. Eine Gewöhnungsphase gab es nicht, sie standen in den letzten Wochen im Dauereinsatz und mächtig unter Druck. Eine Pause würde ihnen guttun.

Was Hoffnung macht: Vor allem die Winterpause. Da ist erst einmal Regeneration angesagt, um dann im Frühjahr wieder mit Vollgas bessere Zeiten einläuten zu können. Dazu vertraut Coach Philipp Gasde im neuen Jahr Sönke Müller, der schon seit Saisonbeginn an der Südstraße mittrainiert. Der ehemalige NFV-Jugendauswahlspieler, der bei Hannover 96 und dem SC Paderborn kickte, wird Anfang Januar 18 Jahre alt und rückt dann in den Liga-Kader.



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