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Preussen patzt – 1:2 gegen WTW

Der FC Preussen Hameln hat die Chance verpasst, mit einem Heimsieg auf Platz eins in der Fußball-Kreisliga zu klettern. Die Elf von Trainer Rik Balk kassierte im Nachholspiel gegen WTW Wallensen mit 1:2 (0:1) die erste Saisonniederlage

veröffentlicht am 01.09.2021 um 22:19 Uhr

FC Preussen Hameln – WTW Wallensen 1:2 (0:1). Der FC Preussen hat den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Im ersten Spiel nach dem überraschenden Abgang von Aldin Dedeic kassierten die Hamelner auf dem heimischen Kunstrasen gegen Wallensen eine 1:2-Niederlage. Für die Ostkreisler war es nach einem bisher nicht zufriedenen Saisonverlauf der zweite Sieg in dieser Spielzeit. „Wallensen hat heute mit den vorhandenen Mitteln aufopferungsvoll gekämpft. Vor der Partie wäre ich mit einem Remis zufrieden gewesen. Dem Spielverlauf nach haben wir heute drei Punkte liegengelassen. Pro Halbzeit haben wir vier bis fünf dicke Möglichkeiten gehabt“, blickte Hamelns Trainer Rik Balk zurück. Doch Lukas Reese (3), Jan-Philipp Schneider, Turgut Cevat Bölükbasi (2) , Daniel Schütten und Amos Johannes ließen zahlreiche Hochkaräter ungenutzt. „Wenn wir da einige Chancen nutzen, ist das Ding durch. In der Defensive haben wir nicht viel zugelassen“, erklärte Balk. Bereits in der zehnten Minuten gerieten die Gastgeber nach einem unglücklichen Eigentor von Nickolas Bicknell in Rückstand. In der Folge drängte der FC auf den Ausgleich. Allerdings sollte das Spielgerät zunächst nicht in den Maschen landen. Auf der anderen Seite zeigte sich der WTW effektiver. Fünf Minuten vor Ende sorgte Marius Göldner mit dem 2:0 für die Entscheidung. Der Anschlusstreffer des eingewechselten Kay Weddecke in der vierten Minute der Nachspielzeit kam zu spät. Wenig später war die Begegnung vorbei. „Wir haben uns gut verkauft und wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Ich bin stolz auf jeden einzelnen aus der Mannschaft. Trotz der ganzen personellen Lage rücken wir eng zusammen“, verabschiedete sich Balk in den Abend. Tore: 0:1 Eigentor Nickolas Bicknell (10.), 0:2 Marius Göldner (85.), 1:2 Kay Weddecke (90+4).

VfB Eimbeckhausen – TSG Emmerthal (Donnerstag, 19 Uhr). „Beide Teams gehen personell aktuell auf dem Zahnfleisch. Unsere erste Elf stellt sich am Donnerstag wieder von selbst auf“, berichtet Eimbeckhausens Spielertrainer Michael Wehmann. Unter anderem sind die Einsätze von Roman Bandorski und Maik Hoffmann gefährdet. Urlauber Maurizio di Tullio wird definitiv ausfallen. „Wir werden trotzdem alles reinhauen und wollen zu Hause auf jeden Fall gewinnen. Um den Anschluss an die Mittelfeldplätze nicht zu verlieren, müssen wir einen Dreier landen. Wir befinden uns im Abstiegskampf. Das kann ich nur warnend immer wiederholen. Manchmal brauchen wir allerdings auch etwas Spielglück“, erläutert Wehmann, der mit seinem Team erst drei Punkte auf dem Konto hat. TSG-Trainer Daniel Wohlleben spricht im Vorfeld von einer schwierigen Aufgabe. „Das Lazarett lichtet sich nur ein bisschen. Es werden wieder Spieler aus der zweiten Herren dabei sein. Wir versuchen das Beste aus der Lage zu machen“, erklärt Wohlleben. Weiter ausfallen werden Tony Deck, Sören Welzhofer und Sebastian Brakhage. Der Einsatz von Jean-Pierre Albe wird sich erst kurzfristig entscheiden. Gjerdj Vela wird nach beendetem Urlaub wieder dabei sein. „Eimbeckhausen ist auch nicht optimal in die Saison gestartet. Es wird entscheidend sein, ob Michael Wehmann wieder dabei ist oder nicht. Das macht sich schon bemerkbar. Generell wollen wir aber jedes Spiel gewinnen“, unterstreicht Wohlleben.

TSV Bisperode – SpVgg Bad Pyrmont II (Donnerstag, 19 Uhr). Die Ostkreisler haben am Donnerstag die Landesliga-Reserve aus der Kurstadt zu Gast. „Wir treffen auf einen starken Gegner. Das wird eine schwierige Aufgabe. Wir müssen definitiv besser auftreten, als zuletzt gegen Lauenstein und in nahezu allen Bereichen eine Schippe drauflegen. Wichtig wird es sein, möglichst stabil in der Defensive zu stehen. Sollte uns das gelingen, werden wir unsere Chancen bekommen. Unser Anspruch bei Heimspielen ist es immer zu punkten, komme wer wolle“, unterstreicht Bisperodes Co-Trainer Konrad Voss. Die Pyrmonter mischen mit zwölf Punkten aus fünf Partien derzeit in der Spitzengruppe kräftig mit. „Auswärtsspiele unter der Woche sind für uns immer sehr schwierig, da wir sehr viele Studenten und Schichtarbeiter haben. Wir werden dank unseres großen Kaders aber ein schlagkräftiges Team zusammen bekommen und versuchen so die Ausfälle zu kompensieren“, zeigt sich Pyrmonts Trainer Eldar Zahirovic kämpferisch. Nicht dabei sind Marlon Opitz, Niklas Arnold (beide beruflich verhindert) und Vincent Wilhelm-König (Studium). Hinter dem Einsatz von Torjäger Anil Aranmis steht noch ein Fragezeichen. „Wir möchten unseren Lauf dennoch fortsetzen. Ich schätze den TSV kämpferisch sehr stark ein. Sie werden sich auf uns gut einstellen. Für mich geht Bisperode als Favorit in die Begegnung, aber wir wollen natürlich etwas zählbares mitnehmen“, hofft Zahirovic auf das nächste Erfolgserlebnis.



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