weather-image
10°
Fußball: Karaliti trifft beim Lachemer 6:0 schon nach 39 Sekunden / Musliji stark

Preussen beißt auf Granit

BEZIRK HANNOVER. Gestatten, Granit Karaliti. Ein Name, ein Programm. Beim denkwürdigen 0:6-Debakel in Lachem biss Bezirksliga-Aufsteiger FC Preussen Hameln von Beginn an im wahrsten Sinne des Wortes auf Granit.

veröffentlicht am 17.09.2017 um 12:04 Uhr

Der Anfang vom 07-Ende: Granit Karaliti lässt sich nach seinem Blitztor für Lachem feiern. Foto: nls
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Schon nach 39 Sekunden ließ es Karaliti im Tor-Winkel von 07 krachen und setzte bereits früh das erste Ausrufungszeichen. Tormaschine Adem Avci wollte sich danach aber auch nicht mehr lange bitten lassen und schoss die erschreckend harmlosen Hamelner mit einem Doppelpack (25./43.) schon vor der Pause endgültig ins Jammertal. Die deprimierende Derby-Lehrstunde für das Team von Trainer Uwe Filla war damit vor 200 staunenden Zuschauern aber noch lange nicht vorbei. Im Gegenteil: Lachems „Dampf-Orchester“ spielte sich unter der Regie des überragenden Mittelfeld-Dirigenten Egcon Musliji nun in einen wahren Rausch. Zunächst traf er selbst (49.) zum 4:0, ehe auch noch Soner Aslan (57.) mit einem sehenswerten Volleyschuss aus über 30 Metern und Dominik Glaubitz (72.) ein Erfolgserlebnis gegen Hamelns Statisten-Abwehr feiern durften. Mehr ging dann aber doch nicht, weil wenigstens 07-Torhüter Frederick Quindt an diesem Tag seine Bezirksliga-Tauglichkeit unter Beweis stellte und schlimmeres verhindern konnte. Das im Vorfeld mit Spannung erwartete Duell der Torjäger entschied Avci, der auch noch als Vorbereiter glänzte, klar für sich, denn von Hamelns Hoffnung Sebastian Latowski war diesmal rein gar nichts zu sehen.

Sternstunden wie diese, müssen natürlich auch gebührend gefeiert werden und so ging das Licht in Lachems Klubheim auch erst um 4 Uhr morgens aus. „Eine absolute Topleistung von uns. Von 07 hatte ich allerdings viel mehr erwartet“, bilanzierte Trainer Tarik Önelcin zufrieden.

Seinem Pendant Uwe Filla blieb nur das blanke Entsetzen: „Spätestens jetzt hat für uns der Abstiegskampf begonnen“, stellte Hamelns Coach tief enttäuscht fest. ro/hek

„Spätestens jetzt hat für uns der Abstiegskampf begonnen. Uwe Filla Trainer FC Preussen Hameln
  • „Spätestens jetzt hat für uns der Abstiegskampf begonnen. Uwe Filla Trainer FC Preussen Hameln

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare