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Das „Projekt 2020“: Trainer-Duo Pöhler und Stelzer soll den Klub nach vorne bringen

Preußen auf der Überholspur?

Hameln. Die von einigen Krisen arg geschüttelten Preußen schießen schon lange nicht mehr scharf und fristen ihr Dasein im Moment nur in den Niederungen des Kreisfußballs. Doch damit soll nun endgültig Schluss sein. Ab sofort wird beim Hamelner Traditionsverein nur noch offensiv gedacht. Fußball auf der Überholspur ist das neue Motto beim Klub aus der 2. Kreisklasse.

veröffentlicht am 31.07.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

Roland Giehr

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Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Drahtzieher hinter den Kulissen ist der sportliche Leiter Toni Kierakowitz, der sich seit Amtsbeginn im Januar mächtig ins Zeug gelegt hat und für frischen Wind auf allen Ebenen sorgte. Gleich 16 neue Spieler holte er mit der klaren Zielsetzung, Meister zu werden und in die 1. Kreisklasse aufzusteigen. Doch das wäre nur der erste Schritt, schließlich ist das ehrgeizige Preußen-Projekt noch wesentlich langfristiger angelegt. „Wir wollen spätestens 2020 wieder auf Bezirksebene am Ball sein“, gibt Trainer Marcel Pöhler Einblicke. Ein langer Weg, aber machbar. Vorausgesetzt, er und Ansgar Stelzer sorgen auch für die entsprechenden sportlichen Bilanzen.

Der einstige Drittligaspieler von Preußen 07 und Spitzensprinter des VfL Hameln hat vorrangig die Rolle des Fitnesstrainers übernommen und „schleift“ die Mannschaft schon seit einigen Wochen. „An der Kondition wird es bei uns gewiss nicht liegen“, lobt Pöhler die gute Arbeit seines Trainerkollegen, mit dem er sich aber auch in taktischen Fragen austauscht. Auch spielerisch dürfte der jetzige Kader des FC Preußen in der 2. Kreisklasse einiges zu bieten haben. Schließlich konnten Akteure wie Torjäger Maximilian Magerkurth oder der neue Kapitän Özkan Ünsal ihr Talent schon in der Oberliga unter Beweis stellen und zählen nicht umsonst zu den Eckpfeilern in Pöhlers Personalplanungen. Ebenso Serdar Ünal und Filigrantechniker Imam Al Bardawil, die im Vorwärtsgang nur sehr schwer zu stoppen sein dürften. Wie stark die neuen Preußen aber wirklich sind, wird sich zum Punktspiel-Auftakt am 24. August zeigen. Dann stellt sich die SG Diedersen II in Hameln vor.

Aber nicht nur im Meisterrennen wollen Pöhler und Stelzer mit ihrer Mannschaft die Hauptrolle spielen, auch im Kreispokal soll noch einiges bewegt werden. „Wir können weit kommen“, gibt sich Kapitän Ünsal optimistisch.



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