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WTW will Halvestorf ein Bein stellen / Auswärtshürden für Tündern, SG Hameln 74 und Bad Pyrmont

Pokal-Euphorie in Wallensen

Hameln-Pyrmont. Die Pflicht ruft! Die Serie der Testspiele ist abgehakt, am Wochenende nimmt der Fußball wieder richtig Fahrt auf. Denn die Spiele der ersten Pokalrunde im Bezirk Hannover werden angepfiffen. Und die versprechen eine Woche vor dem Punktspielstart reichlich Brisanz. Zwar bleiben die Hameln-Pyrmonter Vereine beim Pokalauftakt mal wieder einmal unter sich, doch Duelle dieser Art versprechen jede Menge Spannung.

veröffentlicht am 01.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Der Auftakt steigt bereits heute Abend (19 Uhr) im Ostkreis, wo Aufsteiger WTW Wallensen auf die SSG Halvestorf trifft. Da wollen die Jungs von Trainer Stefan Gluba ihre Fans beim ersten Auftritt auf Bezirksebene nicht enttäuschen und den letztjährigen Vizemeister gern aus dem Wettbewerb kegeln. Das weiß auch Halvestorfs Spartenleiter Burkhard Büchler: „Bei Wallensen herrscht richtig Euphorie, das wird nicht einfach.“ Trotzdem fährt die SSG mit einem klaren Ziel an den Thüster Berg. „Wir wollen in die zweite Runde“, heißt Büchlers Vorgabe.

Am Sonntag (15 Uhr) beginnt die Jagd auf die drei Landesligisten. Denn wer möchte den „Großen“ nicht gern ein Bein stellen? In der Rolle des Außenseiters fühlt sich vor allem Kreisligist Eintracht Afferde wohl. Landesliga-Aufsteiger SG Hameln 74 ist für Trainer Dietmar Harland zwar auch der große Favorit, aber auch nicht der große Überflieger. Laut SG-Sprecher Joachim Schulz darf aber nichts anbrennen. „Aber die Einstellung muss stimmen“, gab er zu verstehen.

Für die SpVgg. Bad Pyrmont dürfte der Auftritt beim klassentieferen MTSV Aerzen schwerer werden. Auch weil Spielertrainer Philipp Gasde immer noch nicht auf seine Topformation zurückgreifen kann. So genießen Christopher Loges, Lukasz Skorski und Torhüter Stefan Schmidt weiterhin Urlaubsfreuden. Aber auch Uwe Filla kann auf Aerzener Seite noch nicht aus dem Vollen schöpfen.

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Siegfried Motzner rhs

Der HSC BW Tündern hat beim Auftritt gegen Bezirksliga-Neuling SV Lachem arge Probleme. Mit Sebastian Kelle und Alexander Deppe sind zwei Torhüter im Urlaub und Lukas Masur, der dritte Mann der Torwart-Gilde, wurde am Knie operiert. „Trainer Siegfried Motzner wird die Sache schon in den Griff bekommen“, ist sich Tünderns Pressesprecher Karsten Leonhart sicher. Und verlieren ist bei den Schwalben auch kein Thema. „Es geht auch ums Prestige“, machte Motzner seinen Jungs klar.

Allein Bezirksligist TSV Bis- perode bekommt Besuch „aus der Fremde“. Gegen Dielmissen wird Trainer Werner Brennecke aber schon das passende Konzept finden, der VfL ist für den Coach aus Kirchbrak schließlich kein Unbekannter.



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