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Trainer arbeitet erfolgreich beim VfB Hemeringen und mit Klein Berkels A-Junioren

Otts flotter Tanz auf zwei Hochzeiten

Hemeringen. Kaum war der verlorene Sohn wieder da, wurde er auch schon befördert. Und zwar zum Trainer. Dabei wollte Dimitrij Ott bei seinem Stammverein VfB Hemeringen nur als Spieler aushelfen, war deshalb auch im Winter vom TSV Klein Berkel an die Wahrendahler Straße gewechselt. Doch wie so oft im Fußball, kam wieder alles ganz anders.

veröffentlicht am 24.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:21 Uhr

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Und nun hilft Ott eben nicht als Spieler, sondern nach der Demission von Hassan Hamadi vorrangig als Interimscoach aus. Und das mit viel Herzblut („Der VfB ist mein Verein, hier habe ich einst mit dem Fußball begonnen.“) und vor allem auch Erfolg. Seit seinem Debüt am 1. April (0:0 in Eimbeckhausen) ist Hemeringen ungeschlagen, holte aus vier Spielen acht Punkte und verschaffte sich mächtig Luft im Existenzkampf der Liga. Aber was ist das Geheimnis seines Erfolges?

„Vielleicht liegt es einfach nur daran, dass ich genau weiß, wie die Uhren hier ticken“, vermutet er. Ein Mannschaftstreffen, bei dem Dimitrij Ott sein neues Team intensiv auf die kommenden schweren Aufgaben einschwor, tat wohl ein Übriges. Seitdem ist auch die Trainingsbeteiligung erheblich besser geworden. Allerdings ist der Job für den 29-Jährigen nun wirklich kein Neuland mehr, denn seit rund vier Jahren arbeitet Ott auch schon erfolgreich im Nachwuchsbereich der JSG Klein Berkel und ist hier noch Trainer der A-Junioren, derzeit Siebter in der Bezirksliga. Und wie klappt der flotte Tanz auf zwei Hochzeiten?

„Viel Zeit für andere Dinge bleibt einem da nicht. Nur am Montag habe ich im Moment frei, sonst stehe ich jeden Tag auf dem Fußball-Platz“, hat der Doppel-Coach einen prall gefüllten Terminkalender. Dass Ott ganz nebenbei auch noch arbeiten muss, versteht sich von selbst. In diesem Fall im Transportunternehmen seines Vaters. „Bis zum Sommer kann ich alles noch vereinbaren“, will er dann aber zumindest einen Trainerposten aufgeben. Und zwar den in Klein Berkel.

„Viele meiner Jungs kommen dann in die Herren“, sieht Ott seine Arbeit damit auch getan. Bliebe noch die Aufgabe in Hemeringen. „Ich würde das gerne weitermachen, denn beim VfB einmal Trainer zu sein und was aufzubauen, war ein großer Traum von mir“, gibt der 29-Jährige tiefe Einblicke. Und vielleicht klappt’ s ja?



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