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Tumultartige Szenen in Brünnighausen nach der Partie gegen Lauenstein II / Polizei ermittelt

Ordner nach Faustschlag bewusstlos

Brünnighausen. Zu einem Eklat ist es am Freitagabend nach dem Spiel der 2. Fußball-Kreisklasse zwischen dem TSV Brünnighausen und dem MTV Lauenstein II (4:3) gekommen. Kurz nach der Partie sollen sich tumultartige Szenen abgespielt haben. Am Ende lag ein Ordner (44) bewusstlos am Boden, es musste ein Notarzt kommen.

veröffentlicht am 25.05.2014 um 15:34 Uhr
aktualisiert am 29.05.2017 um 17:39 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Nach Angaben von Augenzeugen soll ein Lauensteiner Spieler (21) im Verlauf des Spiels mehrfach die Hand zum Hitlergruß erhoben und einen Spieler (32) aus Brünnighausen attackiert haben. Ein Ordner (44) aus Brünnighausen, der nach Ende der Partie einen Streit zwischen den beiden Spielern schlichten wollte, wurde durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt. Er brach zusammen. Der Mann war nicht mehr ansprechbar – er musste von einem Notarzt-Team behandelt und ins Sana-Klinikum nach Hameln gebracht werden. Die Polizei ermittelt.

Aggressor soll der 21-Jährige vom MTV Lauenstein gewesen sein. Der junge Mann sei bereits wegen Körperverletzungsdelikten in Erscheinung getreten, hieß es. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.

Nach Spielschluss habe der Spieler aus Brünnighausen den Lauensteiner wegen seines unsportlichen Verhaltens zur Rede stellen wollen, sagte Hauptkommissar Thomas Ende auf Anfrage der Dewezet. Im Verlauf einer Auseinandersetzung soll der Lauensteiner von dem Brünnighäuser eine „Schelle“ bekommen haben.

Zeugen berichteten von einer Rangelei und einem Tumult. Mehrere Personen, darunter Spieler und Zuschauer, sollen eingegriffen haben. Auch der Ordner war darunter. Der aggressive Spieler des MTV Lauenstein soll dem 44-Jährigen einen heftigen Faustschlag versetzt haben.



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