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Halbzeit-Bilanz der Dewezet: Licht und Schatten – Eimbeckhausen überwintert als Sechster im Niemandsland der Kreisliga-Tabelle

Ohne VfB-Torjäger Michael Wehmann herrscht im Sturm Flaute

Anspruch und Wirklichkeit klaffen beim VfB Eimbeckhausen nicht weit auseinander. Vor Saisonbeginn hatte Eimbeckhausens Spielertrainer Michael Wehmann die Top 5 im Visier. Davon ist der VfB, der in der Kreisliga auf Platz sechs überwintert, auf den ersten Blick nicht weit entfernt – aber irgendwie doch. Denn wenn Wallensen einen Sieg nachlegen sollte, hätte man schon sechs Punkte Rückstand auf WTW.

veröffentlicht am 09.03.2012 um 17:08 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:16 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Eimbeckhausens Hinrunde war ganz o. k. – mehr aber auch nicht. Es gab Höhen, aber auch einige Tiefen – wie die beiden bitteren Pleiten gegen Emmerthal oder die 1:2-Niederlage gegen Schlusslicht Börry. Hier wurde eins deutlich: Was dem VfB fehlt, ist die Konstanz. Das weiß auch Wehmann, der mit bisher 21 (von insgesamt 47) VfB-Treffern auch in dieser Saison wieder Eimbeckhausens Top-Torjäger ist. Wenn der 37-Jährige nicht spielt, herrscht im Sturm oft Flaute. Und das ist genau das Problem: Ohne ihn läuft im Angriff nicht viel – und das ist für ein selbsternanntes Top-5-Team einfach zu wenig.

Auch die Abwehr wirkte der VfB nicht sattelfest. Im Schnitt kassiert man etwas zwei Tore pro Spiel. Insgesamt waren es 43, davon acht beim 0:8 in Emmerthal. Ein rabenschwarzer Tag, an den sich auch Eimbeckhausens ehrgeiziger Coach nur ungern erinnert. Welches Potenzial in der Wehmann-Elf steckt, deutete man gegen die SG 74 an. Die Partie wurde zwar knapp mit 1:2 gegen den ungeschlagenen Hamelner Nordstadtklub verloren, aber Eimbeckhausen war über 90 Minuten ein mehr als gleichwertiger Gegner.

Ärgerlich waren auch die beiden Niederlagen gegen den Aufsteiger aus Aerzen und das 3:3 gegen Lachem. Hätte Eimbeckhausen diese Partien für sich entschieden, würde der VfB jetzt nicht nur noch um die goldene Ananas spielen. Doch bevor es den Spielern im Niemandsland der Tabelle langweilig zu werden droht, wird Wehmann die Verjüngungskur beim VfB weiter konsequent vorantreiben. Es gibt zwar im Winter keine Neuzugänge, aber bei den A-Junioren der JSG Deister-Süntel-United einige hoffnungsvolle Talente, die früher oder später ihre Chance bekommen sollen. Zwei Plätze im Kader sind frei geworden, denn Semih Candir und Steffen Schuster sind im Winter zum FC Springe zurückgekehrt.

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