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Torhüter Kuska die dritte Säule beim VfB Hemeringen

Ohne „Opa“ Bartsch und Boss Bendereit läuft nichts

Für einen Fußballer im reifen Alter von 41 Jahren rückt für gewöhnlich die Altliga immer mehr in Sichtweite. Doch der Gedanke, wieder auf kleine Tore zu spielen, gefällt nicht unbedingt jedem Oldie. Erst recht nicht Michael Bartsch vom Kreisligisten VfB Hemeringen. Auch wenn der routinierte Abwehrstratege schon liebevoll „Opa“ genannt wird, zum alten Eisen zählt er noch lange nicht. „Er ist in der Defensive unverzichtbar“, meint Trainer Hassan Hamadi und plant ein weiteres Jahr mit den Diensten seines routiniertesten Akteurs. Auch in Hemeringen gilt eben das alte Rehhagel-Zitat: „Es gibt keine jungen und alten Spieler nur gute oder schlechte.“

veröffentlicht am 10.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Davor im Mittelfeld agiert mit Roman Bendereit noch ein Guter. Der 22-Jährige ist als Kapitän, Denker und Lenker und gefürchteter Torjäger die zweite tragende Säule im Spiel des VfB. Kurzum, der Boss. Oder wie Hamadi es formuliert: „Der Kopf der Mannschaft.“ Kräftig mithelfen am positiven Saisonverlauf soll auch Torhüter Bastian Kuska, der dritte Protagonist in der VfB-Erfolgsachse. „Er ist eine Bank, aber auch ein Lautsprecher, der seine Vorderleute anständig dirigiert“, lobt Hamadi seine Nummer eins. Nach Platz zehn im Vorjahr will er sich mit dem VfB Hemeringen nun wieder in höhere Regionen orientieren und hat einen Rang zwischen vier und sieben im Visier.

Der Kader wurde durch die Neuzugänge Johannes Aprojanz (Landolfshausen), Kerim Bendes (Emmerthal), Philipp Nulle (Königsförde), Martin Gröhlich und Mirco Siekmann (beide Halvestorf II) zwar weiter verjüngt, wenn Hamadi jetzt aber auch noch etwas mehr Konstanz in die Leistung seiner Mannen bekommt, bleibt das Saisonziel auch keine Utopie.

Nur auf eines können sie an der Wahrendahler Straße diesmal gewiss verzichten. Auf so einen verkorksten Saisonstart wie im Vorjahr, als der VfB nach drei Spieltagen noch keinen Punkt hatte, dafür aber schon 14 Gegentore.

In der Abwehr noch immer eine feste Größe beim VfB: Routinier Michael Bartsch.

Foto: nls



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