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Vereinswechsel laufen bei Junioren selten ohne Aufwandsentschädigung

„Ohne Moos nix los“

Tündern. „Ohne Moos nix los“ – auch beim Vereinswechsel von Nachwuchsspielern müssen die Fußballvereine in die Tasche greifen. Dafür hatte Vater Daniel Niebling aber überhaupt kein Verständnis, als der HSC BW Tündern für seinen Sohn Chris Olivier sowie Melvin Meyer und Finn Ganser finanzielle Ansprüche geltend machte. Die drei Jungs waren ihrem Trainer Dirk Rodewald zum TSV Havelse gefolgt.

veröffentlicht am 13.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:21 Uhr

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Für Niebling sah das Ganze eher nach „Viehhandel mit Jugendlichen“ aus. Das Verhalten der HSC-Verantwortlichen war für ihn eine „nicht nachvollziehbare Handlung“. Für Tünderns Vorstandsmitglied Ulrich Rogmann hingegen ein alltäglicher Vorgang, wenn es um einen Vereinswechsel geht: „Dafür gibt es die Berechnungstabelle für die Ausbildungs- und Förderungsentschädigung beim Vereinswechsel von Junioren.“

Auf dieser Grundlage sind die Vereine auch schnell zu einer Lösung gekommen. „Wir haben uns mit Havelse einvernehmlich geeinigt. Der TSV hat die vereinbarte Summe gezahlt, wir haben den jungen Spielern die Freigabe erteilt.“ Rogmann erinnert sich aber noch an andere Zeiten. Denn vor drei Jahren lehnte Havelse die Zahlung von Ausbildungsentschädigungen schlichtweg ab. Da waren zwei Tünderaner erst ab dem 1. November spielberechtigt. Damit haben die drei Youngster, die im Sommer zum TSV wechselten, nun keine Probleme. Die mischen in der Regionalliga schon kräftig mit. Und Chris-Olivier Niebling glänzte beim 5:0-Sieg gegen Holstein Kiel bereits mit zwei Toren.kf



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