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2:0-Finalsieg gegen Göttingen: Gastgeber HSC Blau-Weiß tündern triumphiert erstmals beim Frauen-Supercup

„Oh, wie ist das schön!“

HAMELN. Die „Schwalben“ fliegen bis auf Wolke sieben! Beim siebten Frauen-Supercup sorgte Ausrichter Blau-Weiß Tündern so richtig für Furore. Der Landesligist schaffte es zum ersten Mal in der Geschichte des Turniers überhaupt bis ins Halbfinale – und gewann dann direkt den Pokal!

veröffentlicht am 29.01.2017 um 18:45 Uhr

Freude pur! Tünderns Landesliga-Frauen feiern ihren ersten Supercup-Sieg. Foto: nls

Autor:

Moritz Muschik
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Nach dem 2:0 im Endspiel gegen Oberligist RW Göttingen, den Supercup-Sieger von 2014, kannte der blau-weiße Jubel keine Grenzen mehr. Die Spielerinnen stürmten aufs Feld, hüpften im Kreis. „So sehen Sieger aus“ und „Oh, wie ist das schön“, schallte es aus den Hallen-Lautsprechern. Auf der Tribüne jubelten Fans und Spieler von Tünderns Herren. Hanna Kleindiek hatte die Tünderanerinnen im Endspiel in der Rattenfänger-Halle in Führung gebracht. Rieke Appel erzielte mit einem sehenswerten Lupfer aus der eigenen Hallenhälfte das 2:0 – und machte den lautstark umjubelten Sieg endgültig perfekt.

Lustige Randnotiz: Tünderns Trainer Alexander Stamm hatte gewettet, dass er – wenn sein Team einmal den Supercup gewinnen sollte – im Kuh-Kostüm zur Dewezet-Sportgala kommt. Diesen Wetteinsatz muss er am 11. Februar nun einlösen. „Aus der Nummer komme ich ja nicht mehr raus“, sagte er nach der Siegerehrung schmunzelnd. Aus seinem Sieger-Team wurde Hanna Kleindiek zudem als beste Spielerin ausgezeichnet. Sie hatte im Endspiel getroffen und durch das entscheidende Tor beim 1:0 im Halbfinale gegen den bis dahin ungeschlagenen FFC Hannover den Weg ins Finale geebnet. Göttingens Franziska Ippensen wurde zur besten Torhüterin gekürt, ihre Mitspielerin Kim Schlösser ergatterte mit sechs Treffern die Torjägerkanone. Regionalligist TSV Limmer wurde am Ende Dritter vor dem FFC Hannover durch das 5:4 im Neunmeterschießen um Platz drei. Limmers Nicole Glowatzki, die bei drei Supercup-Auflagen schon beste Torschützin war, fehlte übrigens mit einem Kreuzbandriss.

Die Spielerinnen vom FFC Hannover zeigten sich vor allem in der Vorrunde richtig erfolgshungrig: Der Landesligist zog vor dem dreifachen Supercup-Champion aus Limmer ins Semifinale ein. Bis auf ein Remis gewann der Klub alle Gruppenspiele, wurde am Ende Vierter. In Gruppe zwei setzte sich Tündern in der Vorrunde sogar gegen Vorjahressieger PSV Hildesheim durch. Der PSV, der vergangenes Jahr gewonnen hatte, schied bereits in der Vorrunde aus und verpasste so die Chance auf eine mögliche Titelverteidigung. Am Ausscheiden änderte auch das 9:0 im letzten Gruppenspiel gegen den Holtenser SV nichts. Endstation war in der Vorrunde ebenso für die Oberliga-Frauen des SV Hastenbeck. Dafür schwebten Tünderns Heldinnen beim siebten Frauen-Supercup auf Wolke sieben…

Sabrina Paech (Tündern)
  • Sabrina Paech (Tündern)
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