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Drei Treffer beim Springer 5:1 an der Südstraße / Hagen nur 2:2 in Bevern

Offermann-Gala in Bad Pyrmont

Fußball (kf). Seinen Auftritt im Pyrmonter Stadion an der Südstraße hat Springes Torjäger Dennis Offermann richtig genossen. Erst Kaffee bei Muttern, dann drei Treffer gegen seinen Ex-Verein. Besser hätte es an seiner alten Wirkungsstätte gar nicht laufen können. Bei der SpVgg. Bad Pyrmont hingegen gab es nach der 1:5 (1:2)-Pleite im Bezirksliga-Duell ausnahmslos lange Gesichter. „Da fällt mit nichts mehr zu ein“, ärgerte sich ein maßlos enttäuschter Fußball-Chef Heiko Begemann nach dem saft- und kraftlosen Gekicke seiner Elf. „Das Zweikampfverhalten lief 90 Minuten fast gegen Null.“

veröffentlicht am 06.11.2011 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:41 Uhr

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Selbst der Ehrentreffer blieb der Spielvereinigung verwehrt. Dafür sorgte nach Offermanns Doppelschlag (16., 28.) zum 2:0 Julian Dettmer (44.) mit einem Eigentor. Sönke Wyrwoll (52.) stellte nach dem Seitenwechsel den alten Abstand schnell wieder her. Ruven Klimke (73.-Foulelfmeter) und erneut Offermann (77.) mit seinem zwölften Saisontreffer schossen die Spielvereinigung ins Tal der Tränen. Richtig angefressen reagierte nach den Abpiff Pyrmonts Trainer Reinhard Loges: „Für diese Vorstellung müssen wir uns bei den Zuschauern entschuldigen. So darf man keine großen Ansprüche stellen.“

SpVgg. Bad Pyrmont: Stefan Schmidt - Gorr (64. Marcel Heetel), D. Loges, Rihn, Lott, Sebastian Schmidt, Y. Pape, Konstantinidis (59. Diener), Marco Heetel, C. Loges, Skorski.

Fast zum Einschlafen war für die Kicker von Germania Hagen die Überfahrt mit der Weserfähre in Polle. Nicht viel anders verlief anschließend ihr Auftritt beim Schlusslicht MTV Bevern. Am Ende konnten die Hagener mit einem 2:2 (1:1) zufrieden sein, denn in der letzten Viertelstunde hatte Bevern die besseren Chancen. „Wir haben nach 30 Minuten das Fußballspielen eingestellt und dann fast schon um Gegentore gebettelt“, ärgerte sich Trainer Dirk Sölla mächtig. Nur in der ersten halben Stunde bewies Hagen Qualität. Doch mehr als das 1:0 durch Vladimir Bozok (15.) sprang nicht heraus. Zwei weitere Hochkaräter blieben ungenutzt. Danach übernahm Bevern das Kommando, glich durch Schatte (36.) aus, und ging durch Stemmer (49.), der einen Hagener Abwehrschnitzer dankend annahm, mit 2:1 in Führung. Glück für Germania, dass Heidinger (54.) mit einem Eigentor für das 2:2 sorgte. Vor allem im Mittelfeld lief es kaum rund. Viele Fehlpässe brachten Bevern immer wieder ins Spiel.

Germania Hagen: Frye – Mundhenk, Trompa, Stuckenberg (46. Steinwedel, 74. Lippert), Kleine (52. Majer), Gutaj, Nunes, Bozok, Streubel, von Stietencron, Strobl.



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