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Im Kampf um den Klassenerhalt zählt für Tündern nur ein Sieg / Auswärtsspiele für SG 74 und Pyrmont

Nur nicht aufgeben!

Bezirk Hannover. Der Blick auf die Landesliga-Tabelle macht Tünderns Landesligakickern wenig Mut, denn der Klassenerhalt ist kaum noch zu schaffen. Es sind zwar noch zwölf Spiele und somit noch 36 Punkte zu vergeben. Doch die Schwalben, die mit 15 Punkten Tabellen-15. sind, haben längst den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze verloren.

veröffentlicht am 13.03.2015 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Auf den ersten Blick sind es zwar „nur“ sechs Punkte bis zum rettenden Ufer. Weil der Tabellenzwölfte SG 74 (21 Pkt.) aber noch drei Nachholspiele in petto hat, sind es eigentlich schon zehn. Denn sowohl der heutige Gegner STK Eilvese (10.) als auch der TSV Pattensen (11.) – zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf – haben schon 25 Punkte auf dem Konto. „Uns hilft in der jetzigen Situation nur ein Sieg. Das muss jedem Spieler bewusst sein“, spricht Trainer Siegfried Motzner Tacheles. Die Partie gegen Eilvese, die heute um 16 Uhr auf Kunstrasen angepfiffen wird, sei „eines von vielen Endspielen im Kampf um den Klassenerhalt“. Und solange der theoretisch noch möglich ist, gibt auch Tünderns Kult-Betreuer Karsten Leonhart die Hoffnung nicht auf: „Wir müssen an uns glauben!“ Es geht darum, Punkte zu holen. Egal gegen wen. Sollte es am Saisonende nicht reichen, geht für Tünderns Teammanager Manfred Lentge die Welt auch nicht unter: „Dann würden wir in der Bezirksliga einen Neuanfang starten.“ Mit Siegfried Motzner als Trainer.

SC Uchte – SG Hameln 74 (Sa., 16 Uhr): Die SG 74 reist zwar nur mit einem Mini-Kader nach Uchte, weil mit Egcon Musliji, Josef Selensky und Bashkim Gutaj – wie berichtet – drei Spieler gesperrt sind und auch Manuel Ungermann nach seinem Kreuzbandriss noch nicht wieder hundertprozentig fit ist. Aber gegen den Tabellenletzten aus Uchte, der erst fünf Punkte geholt hat und den Abstieg kaum noch verhindern kann, hat Hamelns Co-Trainer Dirk Schumachers die drei Punkte fest eingeplant: „Für uns zählt nur ein Sieg.“ Gut möglich, dass Jannik Hilker sein Comeback in der Startelf gibt. Der Spielmacher ist nach monatelanger Verletzungspause wieder fit und gehört erstmals wieder zum Kader.

OSV Hannover – SpVgg. Bad Pyrmont (So., 15 Uhr): Für die Spielvereinigung hängen die Trauben in Hannover hoch, denn der OSV ist mit 25 Punkten und 31:9 Toren bisher die heimstärkste Landesliga-Elf. Und die wurde im Winter weiter verstärkt. Mithilfe des ehemaligen 96-Profis Altin Lala hat der OSV mit Doko Kriseld und Syziu Besnik zwei U 19-Talente albanischer Erstligisten verpflichtet. Außerdem wurde mit Ufuk-Ugur Büyükbuluter ein neuer Torwart geholt. Aber auch bei Pyrmont gibt es einen Neuzugang, denn Spielertrainer Philipp Gasde kann erstmals den 18-jährigen Sönke Müller einsetzen. Verzichten muss er aber auf Mariusz Polomka und Lukasz Skorski (beide krank). Der Einsatz von Andrzej Matwijow ist noch fraglich.



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