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Arndt trifft gegen Alfeld / Pyrmont geht in Sulingen 0:4 unter

Nur 1:1! Tünderns Abstieg rückt jetzt immer näher

Bezirk Hannover. So nah dran an einem Sieg war Fußball-Landesligist HSC Tündern wohl schon lange nicht mehr. Doch am Ende blieb es beim intensiven Schnupperkurs, stand gegen die SV Alfeld nur ein 1:1 (1:0) zu Buche. Zu wenig! Der Abstieg der Schwalben rückt nun immer näher. Elf Punkte Rückstand auf den rettenden zwölften Tabellenplatz sind in den verbleibenden sechs Partien nur schwer aufzuholen. Es sei denn, der Fußball-Gott hat noch ein blau-weißes Wunder parat. Dabei hatte es die Motzner-Elf gegen Alfeld selbst in der Hand, die so dringend benötigten drei Punkte zu holen. Denn Chancen gab es genug, nur fehlte Piontek, Kramer, Aydin und Co. die nötige Präzision im Abschluss. Erst Jan-Hendrik Arndt (67.) konnte dann die kollektive Ladehemmung beenden. Doch die Freude im Schwalben-Nest währte nur 20 Minuten, dann markierte Markus Funke (87.) doch noch den Ausgleich. Auch sehr zum Leidwesen von HSC-Sprecher Karsten leonhart. „Wenn du sie vorne nicht machst, bekommst du sie hinten rein. Das hat sich leider heute wieder bewahrheitet“, resümierte er enttäuscht.

veröffentlicht am 19.04.2015 um 20:05 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

HSC Hannover – SG Hameln 74 2:2 (1:2). Die Zuschauer an der Constantinstraße sahen von Beginn an ein temporeiches Spiel, doch das war aufgrund des unebenen Platzes auch von reichlich Hektik geprägt. Die SG ieß sich vom 0:1-Rückstand – Krüger traf in der 22. Minute für die Hannoveraner – nicht irritieren. Im Gegenteil, die Elf von Trainer Paul Bicknell bekam das Spiel in den Griff, glich durch Dennis Kießig (31.) zum 1:1 aus und durfte sich dann sogar über die 2:1-Führung freuen, die Sönke Wyrwoll (40.) erzielte. In Halbzeit zwei drückte der HSC gewaltig auf die Tube und bekam deutlich Oberwasser. So gelang Serbes (61.) auch der verdiente Ausgleich. Gute Chancen gab es danach auf beiden Seiten. So traf Josef Selensky (73.) nur die Latte und Robin Tegtmeyer (78./80.) scheiterte zweimal freistehend am Torhüter der HSCer.

Sulingen – Bad Pyrmont 4:0 (4:0). Eine traurige Vorstellung! Schon nach einer Viertelstunde war für die Spielvereinigung im Norden alles gelaufen. Da hatten Sören Sandmann (3.), Mehmet Koc (6.) und Pierre Neuse (14.) den Pyrmontern mit der 3:0-Führung bereits deutlich die Grenzen aufgezeigt. Trainer Philip Gasde nahm mit Seyhmus Karayilan zwar einen Verteidiger vom Platz, doch auch die Einwechslung von Torjäger Christopher Loges brachte in der Offensive nichts Nennenswertes. Im Gegenteil, zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff traf erneut Koc zum 4:0-Endstand. Die Flaute im Angriff der Spielvereinigung hielt im zweiten Spielabschnitt an, und die Sulinger beschränkten sich vor allem aufs Verwalten der klaren Führung. In Sulingen stand Pyrmonts Offensivabteilung bereits zum fünften Mal (in sechs Begegnungen) nach der Winterpause mit leeren Händen da. Vorsicht an der Südstraße, die Talfahrt in die untere Tabellenhälfte nimmt Tempo auf. ro/kf



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