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Langweiliges Remis zwischen Blau-Weiß Tündern und dem Heesseler SV / Kaum Torchancen auf beiden Seiten

Nur 0:0 gegen HSV – aber Pionteks Rechnung geht auf

Fußball. Es war ein extrem langweiliges Null-zu-Null-Spiel zwischen Blau-Weiß Tündern und dem Heesseler SV, das wirklich keinen Sieger verdient hatte. Aber Tim Pionteks Rechnung ging trotzdem auf: Sieben Punkte wollte Tünderns Kapitän gegen Halvestorf (2:0), Wettbergen (2:1) und Heessel (0:0) holen. „Und das haben wir geschafft“, sagte Piontek, der nach den 90 torlosen Minuten gegen den HSV erst einmal verschnaufen musste.

veröffentlicht am 05.11.2011 um 17:56 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 09:16 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Insbesondere die ersten 45 Minuten waren so sehr taktisch geprägt, dass auf beiden Seiten nicht viel passierte. Selbst Schwalben-Coach Siegfried Motzner konnte sich an keine einzige nennenswerte Torchance erinnern. Das will schon was heißen, denn diesmal konnte sich Motzner wirklich nur ganz, ganz wenige Höhepunkte auf seinem Zettel notieren.

Offenbar war auf beiden Seiten die Angst vor einer Niederlage so groß, dass im Spiel nach vorne etwas der Mut fehlte. Stattdessen wurde in den beiden Abwehrreihen ein solides Sicherheitspaket geschnürt. Zwischen den beiden Strafräumen wurde so verbissen um jeden Ball gekämpft, dass die Spielkultur auf der Kuhwiese, wie man den miserablen Rasen auf der Hamelner Kampfbahn immer noch nennt, etwas zu kurz kam. „Das war noch nicht das Gelbe vom Ei“, stellte auch Tünderns Betreuer Karsten Leonhart nach dem erlösenden Halbzeitpfiff auf dem Weg in die Kabine fest.

Zum Glück für die nicht einmal 80 Zuschauer, die ziemlich gelangweilt wirkten, wurde es nach dem Seitenwechsel ein bisschen besser: Nach einer butterweichen Piontek-Flanke hätte Jonas Junker das 1:0 für Tündern machen können, vielleicht sogar müssen. Knapp zehn Minuten später ging ein strammer Schuss von Piontek aus gut und gerne 35 Metern knapp übers Tor. Zum Zunge schnalzen war eine Direktkombination zwischen dem wieder einmal sehr fleißigen Robin Tegtmeier, Piontek und Niklas Beckmann, dessen Schuss aber am Ende zu harmlos war. Und auch Yves Hackl hatte in der Schlussviertelstunde zwei gute Kopfball-Chancen.

„Mit etwas Glück hätte für uns heute sogar mehr drin sein können“, sagt Tünderns Klasse-Keeper Sebastian Kelle, der diesmal einen sehr ruhigen Nachmittag verbrachte. Der HSV war zwar spielbestimmend, aber ernsthaft geprüft wurde Kelle nur selten. „Wir haben in der Abwehr sehr gut gestanden und nur sehr wenig Torchancen zugelassen“, lobte Kelle die Viererkette um Abwehrchef Robin Hau, der eine Viertelstunde vor Schluss mit Knieproblemen ausgewechselt werden musste.

Tündern: Kelle, Gurgel, Hau (73. Bloß), Hackl, Achilles, Beckmann, Stapel, Piontek, Blum, Junker, Tegtmeyer.



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