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SpVgg. Bad Pyrmont schafft es nicht, Tünderns Abwehrbollwerk zu knacken

Nullnummer! Keine Tore im Derby

Hameln. Viel Kampf, wenig Chancen, keine Tore: Das Landesliga-Derby zwischen dem HSC Blau-Weiß Tündern und der SpVgg. Bad Pyrmont entpuppte sich als Nullnummer.

veröffentlicht am 24.11.2013 um 14:10 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:21 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Während Tünderns Trainer Siegfried Motzner („Ich bin mit dem 0:0 zufrieden“) mit dem Remis gut leben konnte, sprach Pyrmonts Coach Philipp Gasde hinterher von „zwei verlorenen Punkten“. Gasde machte keinen Hehl daraus, dass er das Spiel unbedingt gewinnen wollte, um im Klassenerhaltungskampf in der Tabelle Boden gutzumachen. Doch das gelang nicht, obwohl seine Mannschaft, die gefühlte 70 Prozent Ballbesitz hatte, klar überlegen war und durch Benedikt Hagemann (22., 33.) und einen Pfostenschuss von Christopher Loges (25.) auch die besseren Torchancen hatte. Aber nach dem Seitenwechsel fiel den Pyrmontern, die vergeblich versuchten das Tünderaner Abwehrbollwerk zu knacken, nicht mehr viel ein. Die Tünderaner machten das, was sie am besten können: mit Leidenschaft zu kämpfen und zu verteidigen. Doch im Angriff waren die Schwalben – im Gegensatz zum 7:1-Heimsieg gegen Bavenstedt – diesmal viel zu harmlos. Trotzdem wäre Motzners Konter-Taktik fast aufgegangen, denn kurz vor Schluss hätte der eingewechselte Edward Urich sogar noch den Siegtreffer für Tündern erzielen können, nachdem er Pyrmonts Keeper Stefan Schmidt an der Strafraumgrenze den Ball aus den Händen stibitzte. „Aber das hätte den Spielverlauf auf den Kopf gestellt“, so Motzner.

Dass Pyrmonts Torwart Stefan Schmidt zum ersten Mal in dieser Saison keinen Gegentreffer kassierte, war für ihn nach dem einseitigen Match nur ein schwacher Trost: „Ich hätte lieber 2:1 gewonnen“, so Schmidt. Tünderns Keeper Sebastian Kelle zollte dem Gegner Respekt: „Die Pyrmonter haben heute ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Sie haben den Ball gut laufen lassen, hatten auch viele Torschüsse“ – die meisten seien aber ungefährlich gewesen. „Wir haben uns heute einen Punkt erkämpft“, so Kelle. Es sei mit dem 0:0 gegen Pyrmont gelungen, einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz zu halten: „Und das war das Ziel.“



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