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Inter Holzhausen: Rückzug kein Thema

Null Punkte – null Hoffnung?

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Aber dass Landesliga-Schlusslicht Inter Holzhausen den Klassenerhalt noch schafft, ist laut Trainer Matthias Koch „in etwa so wahrscheinlich wie die Championsleague-Qualifikation von Werder Bremen“.

veröffentlicht am 04.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 21:41 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Unmöglich ist bekanntlich nichts, aber an den angepeilten Klassenerhalt glaubt inzwischen fast niemand mehr. Denn der bisher einzige Saisonsieg (2:1 im Derby gegen Diedersen) wurde dem Aufsteiger wieder aberkannt, weil Holzhausens Fußball-Chef Thomas Berthram, der damals Interimscoach war, eine Spielerin einsetzte, die noch nicht spielberechtigt war. Jetzt sind die drei mühsam erkämpften Punkte futsch. Der Blick auf die akutelle Tabelle ist auch für Neu-Coach Matthias Koch ernüchternd: elf Spiele, null Punkte, 4:73 Tore. Das rettende Ufer ist schon zwölf Punkte entfernt – mindestens.

Null Punkte – null Hoffnung? Von wegen. Aufgeben will Holzhausens Trainer trotz der prekären Lage aber nicht. Obwohl der vom Verletzungspech gebeutelte Aufsteiger schon zweimal in dieser Saison nicht antrat, ist ein Rückzug aus der Landesliga für ihn „überhaupt kein Thema“: „Wir hätten auch gegen Sebbenhausen-Balge gerne gespielt, aber mit nur neun oder zehn Spielerinnen dorthin zu fahren, hätte keinen Sinn gemacht.“ Denn schon beim 0:9 im Hinspiel hatte Inter zu Hause keine Chance.

Obwohl in Holzhausen die Rote Laterne leuchtet, „ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft super und die Trainingsbeteiligung gut“. Und was Koch Hoffnung für die Rückrunde macht, ist insbesondere die Rückkehr von Torjägerin Jennifer Reinhold und Katrin Suchta, die lange verletzt fehlten. Mit den beiden Leistungsträgerinnen soll das Selbstvertrauen zurückkehren. Weil der jetzige Kader zu klein sei, will sich Inter in der Winterpause noch mit dem einen oder anderen Neuzugang verstärken: „Wir sind mit einer Spielerin aus Gütersloh im Gespräch, die in Bad Pyrmont eine Ausbildung macht“, sagt Koch, der froh ist, dass jetzt erst einmal Winterpause ist.

Ein hoffnungsvolles Talent: Isabell Mundhenk von Inter Holzhausen.

Foto: aro



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