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Grohndes Trainer schnürt die Schuhe

Null Bock auf Abstiegskampf

Grohnde. Drei Spiele, drei Niederlagen, 4:9 Tore: Nach dem Null-Punkte-Start in der Kreisliga folgte für den TSV Grohnde am Donnerstagabend dann auch noch das bittere Kreispokal-Aus. Eine 2:0-Halbzeitführung durch einen Doppelpack von Felix Opitz reichte der Elf von Trainer Oliver Bock nicht, um das Kreisliga-Pokalduell gegen Eintracht Afferde zu gewinnen. Nach der Niederlagen-Serie gegen Lauenstein (1:2), Klein Berkel (1:4) und Löwensen (2:3) in der Kreisliga ist die 2:3-Pokalpleite in Afferde eine weitere bittere Pille, die Grohndes Kreisligakicker schlucken mussten.

veröffentlicht am 22.08.2014 um 16:21 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

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Am Sonntag (15 Uhr) droht erneut Ungemach, wenn mit BW Salzhemmendorf einer der Titelfavoriten an den Patweg kommt. Davon will Grohndes Trainer aber nichts wissen, auf einen frühen Abstiegskampf hat er null Bock: „Wir wollen punkten. Wie es geht, haben wir in der letzten Saison gezeigt. Da haben wir in Salzhemmendorf gewonnen und zu Hause unentschieden gespielt.“ Deshalb macht Bock seinen Jungs vor der Partie auch Mut. „Kopf hoch, Brust raus“, so sollen sie morgen auflaufen.

Nach drei Auftaktniederlagen liegen beim Trainer die Nerven keinesfalls blank: „Das Startprogramm sprach nicht für uns. Da hätten wir auch leichtere Gegner bekommen können.“ Der große Schwung, mit dem der TSV in der vergangenen Saison als Aufsteiger die Kreisliga aufmischte, ließ jedoch schon in der Rückserie nach. Und genau so setzte sich die Talfahrt fort. Bock vermisst nicht nur das Glück der letzten Vorrunden-Saison, sondern vor allem seinen Spielmacher. Christopher Thomas, der sich einen Muskelfaserriss zuzog, fehlt an allen Ecken und Enden. „Und in unserem Kader fehlt es an der nötigen Breite“, erkannte der Coach schnell. Deshalb griff er selbst in die Trickkiste und schnürte selbst die Fußballschuhe. Schon beim 2:3 in Löwensen mischte der Ex-Oberligaspieler von Preußen Hameln eine Stunde mit. Doch das soll für Bock keinesfalls zu einem Dauerzustand werden: „Daran dürfen wir nicht festhalten. Die Jungs müssen selbst mit Kampf und Einsatz in die Bresche springen.“ Und das erwartet er vor allem morgen gegen Salzhemmendorf, denn da will der Trainer nach dem Abpfiff nicht schon wieder mit leeren Händen dastehen.



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