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Aber im Kellerduell gegen Boffzen sind für Hagens Fußball-Chef Robert Lippert drei Punkte absolute Pflicht

Noch hat Hüsing Rückendeckung

Bad Pyrmont. Bei Germania Hagen stehen die Uhren nicht nur auf fünf vor zwölf, hoch über dem Pyrmonter Tal brennt im November sogar schon der Baum. Für die Germanen ist die Luft in der Bezirksliga verdammt dünn geworden. Vorletzter Tabellenplatz und nur acht Punkte aus 14 Spielen, das entspricht keinesfalls den sportlichen Erwartungen des langjährigen Fußball-Chefs Robert Lippert.

veröffentlicht am 16.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:21 Uhr

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VON KLAUS FRYE

Trainer Steffen Hüsing steht auf dem Hagen aber trotz der mageren Bilanz noch nicht auf der Abschussliste: „Solange ich hier Fußball-Obmann bin, haben wir noch nie einen Trainer vorzeitig entlassen, und das soll so bleiben.“ Auch die Mannschaft hat sich beim Training nach der 1:4-Pleite in Deinsen klar für ihren Coach ausgesprochen. Am Sonntag (14 Uhr) kommt Schlusslicht Boffzen zum Kellerduell auf den Hagen. Dann gibt es für Lippert keine Ausreden mehr: „Da sind drei Punkte absolut Pflicht. Und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir das Spiel gewinnen.“ Wenn das letzte Vorrundenspiel morgen jedoch erneut „in die Hose geht“, dürften Hüsings Tage auf Hagens Höhen, wo dann auch mal wieder die Rote Laterne leuchten würde, gezählt sein. „Dann müssen wir uns in Sachen Trainer schon Gedanken machen“, ließ Lippert durchblicken. Doch bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt. Dass Hüsings Trainerstuhl wackelt, pfeifen im Kreisgebiet die Spatzen aber schon seit Wochen von den Dächern.

Und Hagens Fußball-Chef kostete der bisherige Verlauf der Saison reichlich Nerven: „Einige Dinge laufen nach meinem Geschmack zu harmonisch. Ich habe das Gefühl, dass einige Spieler den Ernst der Lage noch nicht verstanden haben.“ Vor allem dafür, dass oft private Dinge vor dem Training stehen, hat das Hagener Urgestein gar kein Verständnis.

Überzeugt ist der ehemalige Mittelfeldspieler auch nicht unbedingt von der Viererkette, die Hüsing am Aechternbusch einführte. 38 Gegentore sprechen keinesfalls für Qualität. „Vielleicht sollte er mal wieder auf die zuvor bewährte Dreierkette setzen“, gab Hagens Obmann seinen Trainer als Tipp. „Aber das ist seine Sache.“ Morgen erwartet Lippert gegen Boffzen vor allem unbedingten Siegeswillen: „Das wird ein richtiges Kampfspiel, und da muss endlich mal alles passen.“

Ernste Miene bei Robert Lippert vpr dem Kellerduell. haje


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